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Geheimakte "Waldkauz 3.11"

GOLF TIME Chefredakteur Oskar Brunnthaler GOLF TIME Chefredakteur Oskar Brunnthaler

In ganz besonderen Fällen findet der Informations-Austausch zwischen GOLF TIME und seinen Lesern auf höchst geheimer Ebene statt. Speziell, wenn es um so lebenswichtige Fakten wie zum Beispiel das Handicap geht.

Da heißt es in einem geheimen Schreiben unter anderem: „Um weder mir noch meinem Club zu schaden, bevorzuge ich lieber die Anonymität . . .” Als Deckname gilt „Waldkauz” und falls wir Interesse an weiteren Hintergrund-Informationen hätten, dann solle künftig das Kennwort „Waldkauz 3.11” geführt werden.

Abgesehen davon, dass nach alter Journalisten-Tradition Informanten bzw. ihre Quellen unter keinen Umständen preisgegeben werden, ist natürlich der Informant der Redaktion bekannt. Weiter in der Akte: „Sie wissen sicher selbst, in einem Golfclub gibt es genug Anwälte und Leute, die Anwälte kennen, das brauche ich jedoch nicht!” Hier nun ein Auszug aus der in Gedichtform sehr gekonnt verschlüsselten Nachricht: „Es war einmal in Dings . . . am Rhein/da wollte ein N.N. schlauer sein/als viele andere Clubmitglieder /und spielte Golf hier immer wieder/besonders gern beim Herrentag/denn, hier zählt nur der schöne Schlag.”

Und weiter: „Nach Monaten viel Mühe und Üben/ spielte er schon Handicap sieben – vielleicht war’s echt – vielleicht auch nicht /erst jetzt kommt ins Dunkel langsam Licht.”

Auf den Punkt gebracht: Es geht hier wieder einmal um einen Hcp-Betrüger, der für sein angeschlagenes Ego ein Single-Hcp benötigt (siehe auch www.wunschhandicap.de). Weiter heißt es in der prosaischen Geheim-Akte zum Schluss: „Der Albtraum ist aus – er ist vorbei /immer noch Handicap von vier Komma zwei /Er ist jetzt weg und auch der Menscaptain weiß/die Wahrheit ist umsonst und die Lüge hat ihren Preis.”

Zwei Fragen, die in diesem Zusammenhang interessieren: Ist das Handicap wirklich so wichtig, dass „Sportler” zu Betrügern werden? Und zweitens: Ist das Handicap wirklich so brisant, dass man vor Anwälten in Deckung gehen und in die Anonymität flüchten muss, will man solche Missstände aufdecken?

„Ich weiß, dass es sich so in einem Club zugetragen hat”, schreibt der Informant, und gemäß unserer Vereinbarung über mehr geheime Infos schließe ich die Geheimakte mit dem Code „Waldkauz 3.11”.

Ihr

Oskar Brunnthaler
ob@golftime.de

PS: Hier der gesamte Wortlaut der "Geheimakte Waldkauz 3.11":

Es war einmal in ..“Dings“… am Rhein, da wollte ein N.N. schlauer sein, als viele andere Clubmitglieder und spielte Golf hier immer wieder, besonders gern beim Herrentag, denn, hier zählt nur der schöne Schlag.

Nach Monaten viele Mühe und üben Spielte es schon Handicap sieben – Vielleicht war´s echt – vielleicht auch nicht, erst jetzt kommt ins Dunkel langsam Licht.

So zog er gerne an diesen Tagen, mit Spielern übers Fairway, die nicht lange fragen, ob das Ergebnis richtig ist und er nicht mal ´nen Schlag vergisst.

Es waren auch Gäste und auch Neue, die ängstlich sind und auch noch scheue. Deshalb ging´s ja auch lange gut Doch andere fragen sich voll Wut, warum spielt dieser „tolle“ Brecher denn nicht mal den Monatsbecher.

Die Lösung war am Ende klar, wenn einer zählen kann, wie wunderbar er nicht der richt´ge Flightpartner war.

Der Weg zum Counter vom Verein konnte manchmal lang noch sein und welche Fügung, - welche Macht verändert zu einer vier – wo vorher ne´acht. Und nicht nur einmal – nein oh nein, es mussten mehrere schon sein!

Doch jetzt ist raus, wie wunderbar, bewiesen und nicht mehr „abänderbar“ und Fragen – wer prüft wann und wo gehören bei Betrug doch eher auf das Klo, doch eines ist wichtig und eines ist schön der Fälscher mit dem schnellen Stift kann gehen.

Er findet sicher schnell einen neuen Verein, bei 4,2 ? – „komm rein, komm rein!“ Die Jugend sollte er betreuen - Oh je, das wär´ bestimmt zu bereuen.

Der Alptraum ist aus – er ist vorbei. Immer noch Handicap von Vier Komma Zwei. Er ist jetzt weg und auch der Menscaptain weiß: Die Wahrheit ist umsonst und die Lüge hat ihren Preis!

- der Waldkautz -



 
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