Königliches Venue
Der Claret Jug vor dem Clubhaus des Royal St. George's
Sandwich, England - Die 140. Open Championship war erneut ein fulminantes Golffest, auf einem der wohl ehrwürdigsten Golf Clubs der Welt: Dem Royal St. George's Golf Club.
Designt und gegründet wurde der Links-Course 1887 von Dr. Laidlaw Purves, seinerzeit Mitglied im Royal Wimbledon Golf Club.
Ursprünglich sollte der Club, der als St. George's das Pendant zum schottischen St. Andrews werden sollte, als "Ausweichclub" für die in London ansässigen Golfer dienen, die sonst nur auf überfüllten Plätzen in der Region spielen mussten. Den Zusatz "Royal" erhielt der Club im Mai 1902 durch König Edward VII verliehen.
15 Mal war der Royal St. George's in der Vergangenheit bereits Austragungsort der British Open und er gilt als der Härtetest unter den British Open-Plätzen, vor allem wenn der Wind vom Meer her bläst. Verdeutlicht wird dies durch die Tatsache, dass es bislang nur vier Champions (Bill Rogers 1981, Greg Norman 1993, Ben Curtis 2003, Darren Clarke 2011) gelang, ein Gesamtergebnis unter Par zu spielen.
Insgesamt misst der Platz von den "Championship Tees" 7.204 Yards (6.587 Meter) bei Par 70 (35/35).
Der Claret Jug vor dem Clubhaus des Royal St. George's