Stanley mit 5 Schlägen in Führung
San Diego, Kalifornien - Kyle Stanley sagt über sich, dass er eben schon immer ein Longhitter war. In Torrey Pines kommt ihm das sehr zugute, denn seine langen Eisen sind präzise und von so manchem Abschlag in eine schmale Schneise in puncto Distanz nicht kürzer als die Hölzer der Konkurrenz.
Keiner seiner „Gegenspieler“ konnte am Moving Day eine Runde unter 70 Schlägen spielen, was angesichts der gigantischen Runden am Donnerstag oder Freitag von teilweise nur 62 Schlägen erstaunlich ist. Kyle Stanley spielte „nur“ 4 unter Par am Samstag, trotzdem liegt er fünf Schläge vor John Huh und John Rollins, die beide fünf Plätze gutmachen konnten.
Brandt Snedeker, der am Donnerstag und Freitag ganz vorne mitmischte, erlitt einen Totalschaden und spielte mit vier Bogeys und nur zwei Birdies kein konkurrenzfähiges Golf.
Es sei Kyle Stanley zu wünschen, dass er die fünf Schläge Vorsprung mental verdauen kann und nicht auf die Idee kommt, das Ergebnis verwalten zu wollen, um seinen ersten Toursieg feiern zu können. Das Feld wird gnadenlos auf Angriff spielen und ein ängstlicher Hase kommt von der Meute gehetzt gerne mal ins Stolpern.
Kyle Stanley