Robo-Tests

Die ultimative Schlägertest-Serie

State of the art Test-Roboter: Der Miya Shot Robo V ist mit seinen drei unabhängig voneinander arbeitenden Servo-Motoren in der Lage, unterschiedlichste Schwungvariationen zu simulieren

State of the art Test-Roboter: Der Miya Shot Robo V ist mit seinen drei unabhängig voneinander arbeitenden Servo-Motoren in der Lage, unterschiedlichste Schwungvariationen zu simulieren

Seit Anfang 2005 testet GOLF TIME in jeder Ausgabe exklusiv und in Kooperation mit der T&K Golf Research Golf-Schläger, -Bälle und -Schäfte auf Herz und Nieren. Dabei soll klar gestellt sein, dass es im Grunde keine schlechten Produkte gibt, sondern nur solche, die besser oder schlechter zum eigenen Spiel passen.

Die generierten Testdaten geben einen detailierten Überblick über die Grundperformance eines Produkts in den verschiedensten Kategorien und dienen zur Orientierung. Auch muss gesagt werden, dass die Unterschiede zwischen den getesteten Modellen zum Teil nur Nuancen betragen. Es ist daher unbedingt notwendig, die getesteten Modell selbst auf der Driving Range oder der Runde auszuprobieren, um sicher zu gehen, dass es auch wirklich zu Ihnen passt.

GOLF TIME Robotest Bälle 2008
GOLF TIME Robo-Schafttest 2008

NEU: Robo-Balltest 2008. Robo und das GOLF TIME-Team testen 16 Distance- und sechs Performance-Bälle der führenden Hersteller – eine runde Sache. Länge oder Gefühl – diese Frage stellt sich beim Kauf eines Golfballes. Oder geht auch beides? Natürlich spielt der Preis dabei eine nicht unerhebliche Rolle, vor allem für Anfänger. GOLF TIME und der Miya Shot Robo ...

NEU: Robo-Schafttest 2008. Wegen des umfangreichen Materials und der Fülle an Informationen nur im Internet einsehbar: Der GOLF TIME Schafttest 2008. Auf dem Programm: 19 top-aktuelle Graphit-Schäfte der führenden Hersteller, angefangen bei A, wie Aldila, über D, wie Diamana, hin zu P, wie Proforce oder Pershing ...

Schwungroboter. Herzstück der GOLF TIME Robo-Tests ist der Miya Shot Robo V. Der € 90.000,- Koloss wurde eigens in Handarbeit in Japan gefertigt und ist der einzige seiner Art in Europa.

Das GOLF TIME Human Test Team

Das GOLF TIME Human Test Team

Entgegen anderen Schwungrobotern besitzt der Miya Shot Robo V drei unabhängig voneinander arbeitende Servomotoren: Einen für den Griff, einen um Handgelenkbewegungen zu simulieren, und einen, der den Schwungarm antreibt. Nur so können unterschiedliche Schwungvarianten wie u. a. gerader Schlag, Slice, Hook oder auch die typischen Treffzonen für unsauber gespielte Schläge (Heel, Toe) exakt durchgeführt werden.

Testgelände. Perfekte Voraussetzungen für die GOLF TIME-Tests bietet das 200 x 300 Meter umfassende Trainingsareal des Golf Sport Center München Land, Headquarter der The Move Golf Academy und T&K Golf Research GmbH unter der Leitung von Head Pro Jonathan Taylor.

Das Test-Team wird bei der Durchführung zudem unterstützt durch die Pros der "The Move Golf Academy", dem "Human Test-Team".

Kontrolleinheit. Auge und Gehirn der Tests ist der Trackman. Was von außen aussieht wie ein billiger Blechkasten, ist innen High-Tech pur: Der Trackman wurde vom Militär und der Nasa entwickelt und kommt bei der Berechnung von Raketen und Projektilen zum Einsatz.

Auge und Gehirn der Tests: Der Trackman

Er basiert auf Doppler-Radar-Technologie und verfolgt – anders als ein Vector Launch Monitor ohne ähnliche Geräte, die die Daten nur auf den ersten Zentimetern verfolgt und die weitere Flugkurve berechnet, den Ballflug vom Treffmoment bis zum endgültigen Ruhepunkt des Balles. Und das mit beeindruckender Präzision.

Die GOLF TIME-Tests werden unter streng kontrollierten atmosphärischen Bedingungen durchgeführt. Ein einheitlicher Premium-Ball wird verwendet.

Testverfahren. Um einen zuverlässigen Test durchführen zu können, schlägt Robo mit jedem Schläger 50 Bälle bei einer festgelegten, typischen Schwunggeschwindigkeit. Zehn Bälle werden mit perfekt geradem Schwung und optimalem Lie genau im Sweetspot geschlagen. Dieser war vorher vom Hersteller gekennzeichnet worden.

High-End Software

Zehn Bälle werden mit jeweils 6 ° geöffneter (Slice) und 6° geschlossener (Hook) Schlagfläche getroffen. Jeweils zehn weitere im High-Toe- und Low-Heel-Bereich, den typischen Treffzonen für unsauber gespielte Bälle.

Von den jeweils zehn geschlagenen Bällen fallen die drei besten und die drei schlechtesten Ergebnisse aus der Wertung. Aus den übrigen vier Resultaten wird der Durchschnittswert errechnet.

Darüber hinaus prüft das (2006 neu eingeführte) "Human Test-Team" die Produkte in Hinblick auf Optik, Sound, Feedback und allgemeine Performance.

Auswertung. Die Schläger sind aus Gründen der Fairness und zur leichteren Orientierung in drei, nach empfohlenem Verkaufspreis geordnete, homogene Gruppen eingeteilt.

Balltemperatur-Check

Anschießend werden die durch den Miya Shot Robo V sowie den Trackman generierten und sinnvoll zu bewertenden Daten wie generierte Ballgeschwindigkeit im Treffmoment (je höher, desto besser), Carry-Distanz, Gesamtdistanz, Slice-, Hook- sowie das Verhalten bei unsauber gespielten Bällen in Heel- und Toe-Bereich in jeder Gruppe in ein Ranking gebracht.

Unserer Meinung nach nicht sinnvoll zu bewertende Daten sind Abflugwinkel, Spin Rate, maximale Flughöhe des Balles, Landewinkel, Ballgeschwindigkeit bei der Landung und Roll. Roll daher, weil eine lange Rolldistanz durchaus auch negativ bewertet werden kann, wenn nämlich der Ball in ein Hindernis rollt.

Aber dies sind alles Daten, aus denen jeder Golfer für sich entscheiden kann, ob sie im wichtig sind oder nicht.

Zur Kontrolle: Windmessgerät

Generiert ein Schläger beispielsweise eine sehr hohe Spin Rate, schraubt sich der Ball hoch in den Himmel und hat einen Distanzverlust zur Folge. Dies kann durch Verwenden von Low-Spin-Bällen zumindest zu einem gewissen Grad ausgeglichen werden.

Punktesystem. Die Einführung eines Punktesystems und die farbliche Hervorhebung der Top-Werte verschafft zusätzlichen Überblick: Alle Testergebnisse der einzelnen Kategorien wurden, in jeder Gruppe voneinander getrennt, in ein absteigendes Ranking gebracht.

Bis Ende 2006 galt folgende Bewertung: Der Top-Wert oder Geteilte erhalten drei Punkte und sind rot markiert. Der Zweitplatzierte und Geteilte erhalten zwei Punkte und sind blau hervorgehoben. Der Drittplatzierte und Geteilte erhalten einen Punkt und sind grün hervorgehoben.

Seit 2007 erhält jedes Produkt Punkte entsprechend seiner Platzierung in absteigender Reihenfolge. Bei beisüpielweise 16 Drivern erhält der Beste einer Kategorie 16 Punkte, der Zweitplatzierte 15 und so weiter.

Der beste Schläger nach Punkten jeder Gruppe und Geteilte erhalten zudem ein GOLF TIME Gütesiegel. Ebenso der absolut überragende Schläger des Tests, zu dessen Ermittlung alle Schläger des Test in ein Ranking gebracht werden, unabhängig vom Preis: Dieses Produkt verdient sich die Auszeichnung "GOLF TIME Editor’s Choice".

Sie haben Fragen, Meinungen oder Anregungen zu den GOLF TIME Robotests? Schreiben Sie uns unter robotest@golftime.de