"Auf jeden Fall positiv ..."

Maximilian Kieffer

Nach seiner Rückkehr von der Final Stage der European Tour in Spanien und dem 57. Platz auf der Challenge Tour Tour Order of Merit, resümiert Maximilian Kieffer seine erste Saison im Profigolf.

Wie ist die erste Saison auf der Challenge Tour für Sie verlaufen?
Generell würde ich sagen, auf jeden Fall positiv. Bei meinem dritten Turnier in Frankreich bin ich direkt Zweiter geworden, was ich ehrlich gesagt, nicht erwartet hatte. Dadurch sind meine Ansprüche natürlich auch etwas gestiegen. Daher habe ich ab dann für mich etwas enttäuschend gespielt. Generell habe ich aber sehr viel gelernt und dies war das Hauptziel, was ich mir gesetzt hatte.

In wie weit hat Ihnen denn der zweite Platz bei den Schüco Open noch einmal Auftrieb gegeben, denn danach gab es ja wieder zwei gute Ergebnisse auf der Challenge Tour?
Das hat mir auf jeden Fall einen Schub gegeben. Dieses Turnier hat viel Spaß gemacht und mich noch einmal sehr motiviert. Am ersten Tag habe ich mit Martin Kaymer zusammen gegen Dustin Johnson und Bubba Watson gespielt, bei der Schüco Open am Sonntag konnte ich mich gegen 13 Markenbotschafter, die allesamt zur Golf-Weltelite gehören durchsetzen.

Sie kommen direkt von der Final Stage der Qualifying School, nachdem sie sich über die zweite Stage dafür qualifiziert hatten. Drei Runden lang ist es gut gelaufen, nur am dritten Tag hat ihnen das Ergebnis den Einzug in die Finalrunden verhagelt. Wie kam dies zustande?
Da habe ich mich zu sehr über meine schlechten Schläge aufgeregt. Die Ergebnisse der ersten beiden Runden (70 + 67 d. Red.) waren eigentlich in Ordnung, obwohl ich auch da schon einige Schläge durch dumme Fehler liegengelassen habe. Ich begann darüber nachzudenken, was über sechs Runden passieren würde bei diesem Marathon, und habe mich nicht mehr richtig auf mein Spiel konzentriert. Ich werde daraus sicherlich meine Lehren ziehen und es nächstes Jahr, falls ich wieder in dieser Situation bin, besser machen. Ich muss trainieren, dass ich mental in der Gegenwart bin und mich nicht in der Vergangenheit verliere.

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