Calcavecchia ungewohnt cool

Mark Calcavecchia

Snoqualmie, Washington - Es zog sich wie ein Roter Faden durch die Karriere von Mark Calcavecchia: Eine schlechte Lage, die Möglichkeit auf ein Bogey - das hat ihn meist aus der Bahn geworfen. Am Sonntag bei der Boeing Classic gab es mal wieder diese Situation, doch er blieb cool. "Früher hätte ihn das irritiert, das war heute überhaupt nicht der Fall, er hat sein Ding durchgezogen. Man hat es gespürt", sagte Mitspieler Russ Cochran.

Calcavecchia holte sich seinen ersten Titel auf der Champions Tour, indem er Cochran am ersten Playoff-Loch mit einem Birdie besiegte. Cochran hatte es erst ins Stechen (202/-14) durch ein Eagle-Putt aus sechs Metern an der 18 geschafft. Calcavecchia hat Jahre auf diesen Moment warten müssen: Sein letzter Sieg stammt aus dem Jahr 2007, bei der PGA TOUR's PODS Championship.

"Ich denke, dass ich jetzt auf dem richtigen Weg bin. Ich habe viele Turniere in meiner Karriere angeführt und es am Ende vergeigt. Das ist mein Manko, ich spiele auf den hinteren neun Loch meistens nicht mehr so wie ich müsste." Auch bei der Boeing Classic leistete er sich Ausrutscher, diesmal kam er jedoch mit einem blauen Auge davon.

Bernhard Langer beendete die drei Runden mit 214 Schlägen und 2 unter Par auf dem geteilten elften Platz.