Lehman löst Langer ab
San Francisco - Am Ende sicherte sich einer die Charles Schwab Cup-Jahreswertung, der es auch verdient hat. Tom Lehman. Der Amerikaner war seit dem zweiten Saison-Event in Führung gelegen. Nach der Charles Schwab Cup Championship, dem finalen Event der Champions Tour, wo er nur 18. wurde, war es amtlich. Lehman ist die Nummer eins.
Es war allerdings spannend, da Lehmans schwacher Auftritt Konkurrent Mark Calcavecchia die Türen für den Thron öffnete. Mit einem Sieg oder einem geteilten zweiten Platz mit einem weiteren Spieler wäre er am Ende die Nummer eins gewesen. Und danach sah es am Finaltag auch aus. Am Ende gewann das Turnier Jay Don Blake (276/-8) mit zwei Schlägen Vorsprung auf Calcavecchia, Loren Roberts, Michael Allen und Jay Haas. "Es war ein Wechselbad der Gefühle, am Ende ist es auf mich hinausgelaufen", so Lehman, "Calc hat großartig gespielt und es sah so aus, als ob er es am Ende doch noch packen könnte, ich bin beeindruckt wie er gespielt und gekämpft hat."
Das trifft auch auf Lehman und seine Saison zu. Er hat drei Siege (sowie fünf Top 5 Ergebnisse) eingefahren und seine Führung nach dem Erfolg bei der Allianz Championship nicht mehr hergegeben. "Konstanz hat gewonnen", so John Cook, "genau die braucht man, um am Ende vorne zu sein". Neben der Jahreswertung hat Lehman auch den Arnold Palmer Award für das meiste Preisgeld (2.081.526 Dollar) gewonnen.
Er löst damit Bernhard Langer ab, der Deutsche beendete das Turnier als 18.
Jay Don Blake, Tom Lehman