Das Double für Donald
Wentworth, England - Luke Donald gewinnt in überragender Manier das BMW PGA Championship, verteidigt dabei seinen Titel erfolgreich und ist wieder die neue Nummer eins der Welt.
Mit Runden von 68, 68, 69 und 68 Schlägen (273, -15) war der Engländer nicht nur der einzige Spieler des gesamten Feldes, der vier Runden in den 60ern ablieferte, er gewann zudem mit souveränen vier Schlägen Vorsprung, nachdem Justin Rose (70, -2) es während der Schlussrunde verpasst hatte, seine Chancen zu nutzen. Rose beendete das Turnier nach verschobenenem Birdie-Putt auf der 18 mit Paul Lawrie (66, -6) auf dem geteilten zweiten Platz.
"Hier meinen Titel zu verteidigen und gleichzeitig wieder die Nummer eins der Welt zu sein ist sehr sehr fein", so Donald, "und das auch noch hier, in Wentworth, einfach wunderbar."
Nach Sir Nick Faldo und Colin Montgomerie ist Donald erst der dritte Spieler, dem es gelang, das Turnier zweimal in Folge zu gewinnen, er ist nun zum vierten Mal die Nummer eins der Welt seit vergangenem Jahr.
Den alleinigen vierten Platz erspielte sich Peter Lawrie nach einer 71 (-1), gefolgt von Branden Grace auf dem alleinigen fünften und Richard Sterne auf dem alleinigen sechsten Platz.
Der Schlag des Tages gehörte am Sonntag zweifelsohne Marcel Siem: Der 31-Jährige lochte auf der zwei zum Ass und kam mit einer 69 (-3) und insgesamt 283 Zählern (-5) auf dem starken geteilten siebten Platz ins Clubhaus. Mit ihm Ernie Els (72, E) und Francesco Molinaria (71, -1).
Martin Kaymer legte am Schlusstag zwar noch einmal ordentlich los, nach seiner 76 (+4) vom Samstag reichte die 69 (-3) am Sonntag "nur" zu einem geteilten 15. Rang. Alex Cejka (71, -1) , der dritte Deutsche im Bunde, beendete die Woche auf dem geteilten 49. Platz.
Luke Donald