Paul Lawrie siegt souverän
Doha Golf Club, Quatar - Im Stil eines Siegers und vollkommen unaufgeregt gewinnt der Schotte Paul Lawrie das Qatar Masters. Mit einem Eagle auf der neunten Spielbahn und fünf Birdies ließ er seinen Verfolgern nie eine ernsthafte Chance, ihm die potthässliche "Mother of Pearl"-Trophäe für den Sieger des Turniers streitig zu machen. Er gewinnt mit vier Schlägen Vorsprung.
Bis kurz nach Halbzeit der dritten Runde (das Turnier wurde wegen Sandstürme am Freitag auf drei Runden verkürzt) unternahm der Spanier Sergio Garcia einige ernsthafte Versuche, Paul Lawrie abzufangen. Doch während Lawrie Birdies spielte, wobei sein Eisenspiel teilweise sensationelle Züge annahm, ließ es Garcia wie so oft an Glück und Können missen, auf den Grüns Schläge einzusparen und streute schließlich auch noch ein paar Bogeys ein.
Während Garcia auf den geteilten fünften Platz zurückfiel, arbeitete sich Jason Day nach vorne. Seine 65 liest sich gut, doch er ließ auf den letzten Bahnen einige machbare Putts liegen und schaffte es nicht, echten Druck auf Lawrie auszuüben. Als dann der Eagle-Putt auf der 18 nur wenige Millimeter neben dem Loch zum liegen kam, konnte der Shootingstar der PGA Tour bei seinem Ausflug in die Wüste den geteilten zweiten Platz (gemeinsam mit Peter Hanson) feiern.
Martin Kaymer spielte eine starke 68 und beendet das Turnier auf dem geteilten neunten Platz. Marcel Siem belegt den geteilten zwölften Platz, wobei seine 70 auch nur dank drei Birdies auf den letzten vier Bahnen zustande kam, als Siem endlich zu seiner Form des Vortages zurückfand. Alex Cejka wurde geteilter 47.
John Daly, der das Turnier während Runde 1 und 2 zeitweilig anführte, belegt nach einer weiteren starken Runde (67) den alleinigen vierten Platz.
Paul Lawrie