Pitchen leicht gemacht

Von Jonathan Taylor, Head Pro der "The Move Academy". Der Engländer und GOLF TIME-Buchautor hat zunächst „The Move“ und schließlich „Swing Simply“ entwickelt, ist Fellow of the English PGA sowie G1 Class Professional der PGA of Germany.
Schwieriger als ein voller Schlag und auch schwieriger als der Chip, dabei absolut unersetzlich: Ohne eine solide Pitch-Technik sind Sie verloren. Jonathan Taylor zeigt Ihnen, wie Sie sicher und kontrolliert aus mittlerer Distanz das Grün angreifen.
Wenn die Distanz zum Grün größer ist, als die Entfernung zwischen Grünanfang und Loch, sollten Sie darüber nachdenken, den Ball zu pitchen. Auch wenn Sie sich inzwischen über kürzere Strecken mit dem Chip oder dem Cut Chip (siehe GOLF TIME 3 und 4 /2010 wohl fühlen, bleibt Ihnen ab einer gewissen Entfernung keine andere Wahl, als zu pitchen. Für viele Golfer ist ein kurzer Pitch deutlich schwieriger, als einen vollen Schlag auszuführen. Das ist nicht sonderlich überraschend, wenn man bedenkt, dass es keinen Anhaltspunkt gibt, wie weit ein halber oder dreiviertel Pitch fliegt.
Dreiklang. Wenn Sie pitchen, möchten Sie nicht nur die Entfernung, die der Ball fliegt, sondern auch die Distanz, die der Ball nach der Landung auf dem Grün noch rollt, kontrollieren können.
Das gelingt nur, wenn Sie den „Angle of Attack“, also den Winkel, mit dem der Schläger auf den Ball trifft, den „dynamischen“ Loft (der Loft des Schlägers im Treffmoment) und natürlich die Schlägerkopfgeschwindigkeit verändern.
Jonathan Taylor