Physikalische Kräfte

Von Dr. Christian Haid, Biomechaniker an der Universität Innsbruck.
Mit der Physik im Einklang Kernproblem: Das perfekte Treffen des Balles sowie die Ausnutzung der Trägheitskräfte. Mit unglaublicher Leichtigkeit und – gefühlsmäßig beurteilt – mit einem „dreiviertel Schwung“ schlagen Topspieler das
Mit unglaublicher Leichtigkeit und – gefühlsmäßig beurteilt – mit einem „dreiviertel Schwung“ schlagen Topspieler das Eisen 8 über 150 Meter. Was machen sie anders, wie können wir ein bisschen etwas von diesem Können übernehmen? Ein wichtiger Teil sind physikalische Effekte. Dazu gehört das perfekte Treffen des Balles genauso wie die Ausnutzung von Trägheitskräften. Betrachten wir daher einen Golfschwung unter diesen Aspekten:
Trifft das Schlägerblatt den Ball, dann berühren sich diese nur über eine Wegstrecke von ca. 1,5 cm. Anders ausgedrückt, hat die Schlagfläche des Drivers das Tee hinter sich, dann hat sich der Golfball auch schon wieder von der Schlagfläche gelöst. Die Kontaktzeit ist extrem kurz. In dieser Zeit müssen der Energieerhaltungssatz und der Impulserhaltungssatz gelten. Der Schaft des Golfschlägers und unser Griff spielen in diesem Augenblick für den Ballflug eine untergeordnete Rolle.
Bild 1