Muskeln & Bänder
Mehrere Wissenschaftsgebiete arbeiten zusammen, um die Probleme im Golfsport optimal bearbeiten zu können. Besonders die physiologischen Eigenschaften der Muskulatur werden dabei oft vernachlässigt

Von Dr. Christian Haid, Biomechaniker an der Universität Innsbruck.
Wir lernen durch Versuch und Irrtum, durch Nachahmen und durch Unterricht. Welche Bewegungen sollen wir nachahmen? Was sollen wir ausprobieren, welchem Lehrer sollen wir glauben schenken?
Wir verlieren sehr viel Zeit, wenn wir das Falsche lernen. Daher sollten wir ausnützen, dass es absolut gültige Kriterien gibt, die uns die Rahmenbedingungen für einen guten Golfschwung liefern. Woher stammen diese Kriterien? Sie stammen aus dem Bereich der Medizin, da wir unseren Körper bewegen und somit biomechanische, anatomische und physiologische Grundprinzipien gelten. Sie stammen aus dem Bereich der Physik, da wir den Bewegungsablauf optimieren (Abb. 1).
Diese Kriterien müssen sich bestätigen, indem sie bei manchem guten Golfer auffindbar sind. Der Schwung von Annika Sørenstam ist hierfür ein gutes Beispiel.
Mehrere Wissenschaftsgebiete arbeiten zusammen, um die Probleme im Golfsport optimal bearbeiten zu können. Besonders die physiologischen Eigenschaften der Muskulatur werden dabei oft vernachlässigt