Hang loose!
Die Verlängerung der Fußspitzen zeigt im Setup rechts vom Ziel. Wichtig: Kurz greifen, flach und rund mit dem Hang schwingen, nicht dagegen

Von Felix Lubenau, 34, PGA Professional, Tour-Coach von Tino Schuster und Max Kramer mit Stützpunkt im GC Schloss Egmating.
Schräglagen auf dem Golfplatz haben viele Gesichter: Mal steht man bergab, auf Höhe des Balles, mal steht man über dem Ball, möglicher Weise an einem seitlich abfallenden Fairway.
In diesem Teil wollen wir uns mit einer Schräglage befassen, bei der der Golfer am Grünrand, unterhalb des Balles, steht. Grundsätzlich ist wichtig, dass man hier gewisse Anpassungen vornimmt. Täte man dies nicht, dann würde der Ball – durch den veränderten Lie – links des Ziels fliegen. Je nach Loft wirkt sich dieser Effekt umso stärker aus.
Lösungen können hier sein: Richten Sie sich rechts vom Ziel aus und zielen Sie auch etwas rechts der Fahne. Oder: Sie richten sich nicht so sehr nach rechts aus, öffnen dafür aber das Schlägerblatt. Möglich ist auch eine Kombination aus beidem.
Greifen Sie zudem den Schläger – in der Regel ein Pitching-, Sand-, oder Lob Wedge – kürzer, da Sie näher am Ball stehen.
Nun achten Sie nur noch darauf, etwas flacher als sonst, mit dem Hang, auszuholen und zu schwingen. Wenn Sie zu steil schwingen, besteht die Gefahr, dass Sie den Schläger im Treffmoment verkanten. Probieren Sie’s. Mit etwas Übung wird Ihnen diese Hanglage keine Probleme mehr bereiten.
Info: www.tinoundfelix.de