Golftown, USA
Einer der besten Plätze des Landes: Der TPC of Myrtle Beach von Tom Fazio
Vom verschlafenen Nest zur Golfdestination Nr. 1 in den USA und darüber hinaus. Das historische Golf-Dorado.
Größer, schneller, weiter – wenn es um Superlative geht, ist man in Amerika schnell und gerne ganz vorne mit dabei. Entgegen diesem schnelllebigen (und krisengebeutelten) Trend hat es Myrtle Beach, im Bundesstaat South Carolina, in den vergangenen 82 Jahren zu dem wohl meistausgezeichneten Golf-Flecken auf Erden gebracht. Und das nach dem ganz und gar US-untypischen Prinzip des gesunden Wachstums.
Early Days. Wir schreiben das Jahr 1926. Die beiden Geschäftsleute Henry Aimsworth und John T. Woodside verwirklichen ihre langgehegte Vision von einem luxuriösen Golfresort, das Treffpunkt für die High Society New Yorks, nein, ganz Amerikas der wilden 20er, werden soll. Dass die beiden für ihr Vorhaben einen auf den ersten Blick denkbar ungünstigen Ort auswählen, ist Teil des wohldurchdachten Plans: Myrtle Beach, ein verschlafenes Nest an der Ostküste South Carolinas gelegen, ohne größere Verkehrsanbindung und mit bis dahin eher ungeeigneter bzw. nicht vorhandener Infrastruktur – es gibt keine Hotels, keine Restaurants, ja, nicht einmal ein Krankenhaus.