Der Stoff, aus dem die Träume sind

Symbolisch für Kolumbien: Mit dem Bananen-Jeep in das pulsierende Bogota

Wer allein zum Golfspielen nach Kolumbien reist, ist auf dem falschen Trip. Auch wenn „Spiderman“ Camilo Villegas lockt. Streifzug durch das Golf-Kartell.

Nach Kolumbien zum Golfspielen? 9.000 Kilometer Luftlinie über den Atlantik in das Anden-Hochland, um ein paar Bälle zu schlagen? Zweifelsohne berechtigte Fragen. Die klare Antwort: Nein, schöne und interessante Golfplätze gibt es auch in Berlin, Wien, Hamburg oder München etc. Aber: Eine Reise nach Kolumbien ist etwas anderes. Ist ein Abenteuer.

Ein Abenteuer in jeder Hinsicht, auch heute, trotz relativer Sicherheit – und wer auch noch Golf spielen will /muss, der findet großartige Golfresorts, wie er sie hierzulande suchen muss.

Vorzeige-Club. Zum Beispiel der Country Club Bogota: Inzwischenmitten in der 8,4 Mio. Einwohner-Metropole liegende 36-Loch-Parkland-Course mit separater Schwimmhalle samt 50-m-Bahnen, Tennis-Plätzen, drei Bowlingbahnen sowie einem Clubhaus, größer als so manches Hotel. Wer hier Mitglied werden möchte, muss 100.000 $ Aufnahmegebühr pro Person hinblättern sowie 1.000 $ monatlich Beitrag zahlen.

Hier wurden Anfang März auch zum zweiten Mal die Pacific Rubales Bogota Open presented by Samsung der Nationwide Tour ausgetragen, vergleichbar mit der Challenge Tour in Europa. Preisgeld 600.000 $, für den diesjährigen Abbruch-Sieger Brenden Pappas 108.000 $. Wegen des heftigen Regens konnten nur 36 Löcher gespielt werden.

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