Frost vor Langer
San Antonio, Texas – Gemeinsam starteten sie in die Finalrunde der AT&T Championship im TPC San Antonio, mit dem gleichen Ergebnis kamen sie, nach einem fairen Kampf, ins Clubhaus. Die Rede ist von David Frost und Bernhard Langer, dem Führenden im Charles Schwab Cup und der Geldrangliste der Champions Tour.
Beide notierten eine bogeyfreie 66 (-6) auf ihrer Scorekarte und setzten sich mit acht unter Par an die Spitze. Im Stechen musste der Gewinner ermittelt werden. Am zweiten Extraloch setzte sich der Südafrikaner mit einem Birdie durch und holte sich seinen dritten Titel auf der Champions Tour.
„Einen Sieg hatte ich eigentlich nicht geplant“, sagte Frost. „Erst als ich an der 13 den Ball zum Birdie dicht an die Fahne brachte, dachte ich, der Sieg würde zwischen Bernhard und mir ausgemacht werden“.
Mit seinem zweiten Platz weist Bernhard Langer eine außergewöhnliche Saisonstatistik auf. 19 Mal ging der 55-Jährige dieses Jahr in den USA an den Start, davon gewann er zwei Turniere und spielte sich zusätzlich 14 Mal unter die Top 10. Seine schlechteste Platzierung war der geteilte 17. Rang bei der Mississippi Gulf Classic, Ende März diesen Jahres.
Der Anhausener zollte nach der Runde Frost Respekt: „Er hat ein paar unglaubliche up-and-downs gemacht. Das Par an der 14 (9m) war unglaublich und da gab es noch drei oder vier ähnliche Putts. David hat zwar ein paar Schläge verzogen, konnte sich aber immer wieder retten."
Wie schon so oft in seiner Karriere, konnte Mark Calcavecchia - trotz eines vier Schläge Vorsprungs vor der Finalrunde - den Sieg nicht nach Hause fahren. Mit einer 74er Runde (+2) beendete der British Open Champion von 1989 das Turnier auf dem alleinigen dritten Platz.
Zum Schluss sollten noch zwei Dinge erwähnt werden: Ersten spielte Russ Cochran mit seiner 64 (-8) die beste Runde des Tages und des Turniers und kletterte von Platz 72 auf den geteilten 37. Rang. Zweitens erlebte Brad Faxon mit einer 80er (+8) Schlussrunde den größten Absturz, von Position drei ging es auf Platz 42 zurück.
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