Kaymer & Cejka starke Zweite hinter USA
Hainan Island, China - Die lange Wartezeit ist vorbei. Nach elf Jahren haben die Amerikaner wieder den Omega Mission Hills World Cup gewonnen. Den 24. Titel für die USA holten Matt Kuchar und Gary Woodland. Die Paarung legte in der Schlussrunde (gespielt wurde Vierball) eine 67 hin. Insgesamt landeten die Amerikaner bei 24 unter Par. Zwei Schläge vor den Deutschen mit Martin Kaymer und Alex Cejka sowie den schlaggleichen Engländern. Justin Rose und Ian Poulter zauberten am Schlusstag bei ihrer 63.
"Ein großartiges Gefühl", so Woodland, "es war eine schöne Woche und wir haben definitiv sehr gut gespielt. Wir wollten Spaß haben und vorne landen, das hat funktioniert."
Die Iren mit Rory McIlroy und Graeme McDowell waren als Führende in die Finalrunde gegangen, allerdings hatten sie bereits beim ersten Loch (Bogey) Probleme. McIlroy versemmelte den Putt aus 50cm, sie kassierten einen Drei-Putt. Die Major-Sieger rutschten auf den vierten Platz ab (-21).
Die Debütanten aus den USA spielten stark und ließen sich auch nicht von dem Druck Deutschlands und Englands aus der Ruhe bringen. "Für Gary und mich ist es eine Ehre, dass unsere Namen nun bei Arnold Palmer, Jack Nicklaus, Gary Player, Tiger Woods und Freddie Couples stehen", so Kuchar, "wir haben uns hier verewigt, toll."
Martin Kaymer und Alex Cejka gaben bei ihrer 69 alles, sie kassierten kein Bogey auf der Runde, aber sie machten gerade auf den hinteren Neun nicht die notwendigen Birdies. "Eine großartige Woche, wir haben unser bestes Ergebnis gespielt, wir waren auch nicht die Favoriten, aber wir haben gezeigt, dass wir gute Spieler sind - auch zusammen", so Kaymer, "ich freue mich auf die kommenden Jahre, hätte ich etwas besser gespielt, dann hätten wir eine gute Chance auf den Sieg gehabt."
Das Team des Tages war jedoch Rose/Poulter. Acht Schläge aufzuholen war aber auch für die Engländer zuviel. "Wir haben als Engländer am dritten Tag einen Dämpfer kassiert und waren kleinlaut, jeder war in seinem Zimmer und ist in sich gegangen", meinte Poulter und Rose ergänzte: "Es ging um die Ehre, man ist immer stolz, wenn man für sein Land spielt, heute wollten wir aber auch unseren individuellen Stolz wiederherstellen. Wahrscheinlich war unser Outfit heute besser."
Die Österreicher Florian Prägant und Roland Steiner beendeten das Event mit 28 Nationen auf dem 20. Platz.
Gary Woodland, Matt Kuchar







