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Siem bricht ein
Killarney, Irland - Warum ist Marcel Siem nur einer von vielen Pros auf der European Tour? Die Frage ist einfach zu beantworten. Er versemmelt meist eine Runde oder rutscht mit ziemlicher Sicherheit in Runde vier aus. Bei der Irish Open war dies erneut der Fall. Der Deutsche spielte eine 73 (so auch am Samstag) und wurde vom fünften Platz auf den 17. durchgereicht (278/-6).
Die Platzierung ist natürlich nicht schlecht, aber so muss man sich nicht wundern, dass Siem alljährlich um die Karte hart kämpft. Ihm fehlt es an Konstanz und an Spitzenergebnissen. Eine feine Leistung zeigte Österreichs Bernd Wiesberger. Mit seiner 66 in der Finalrunde schaffte er es auf den vierten Rang (273/-11). Ein wichtiges Ergebnis für die Nummer 131 der Rangliste (vor dem Turnier).
Landsmann Marcus Brier wurde 40., Martin Wiegele war am Cut gescheitert. Florian Fritsch, der zweite deutsche Vertreter, brachte in Runde vier auch nur eine 73 ins Clubhaus - der Rookie wurde 34. (-3).
Den Titel holte sich der Engländer Simon Dyson. Der 33-Jährige kassierte dafür 250.000 Euro, bei der British Open, wo er als fünfter Reservespieler reingerutscht war, wurde er zuletzt Neunter.
Dyson siegte vor Richard Green, der Australier schrammte durch einen 3-Putt am Playoff vorbei. "Ich habe das beste Golf meines Lebens gespielt", so Dyson nach seinem Gesamtscore von 15 unter Par. Mit dem Sieg schafft er es womöglich unter die Top 50 der Welt, sicher ist ihm ein Startplatz beim WGC-Bridgestone Invitational, kommende Woche.
Enntäuschend war das Abschneiden der irischen Helden Darren Clarke, Rory McIlroy, Graeme McDowell und Padraig Harrington. Von den Major-Siegern kam keiner unter die Top 20.
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