Colsaerts zurück an der Spitze mit Grace
George, Südafrika - Mit Nicolas Colsaerts hatte man nicht mehr unbedingt an der Spitze des Leaderboards gerechnet, nachdem der Führende des ersten Tages am Freitag eine 76 (+3) ins Clubhaus in Fancourt bebracht hatte. Doch der Belgier kam am dritten Tag mit am besten mit dem nassen und windigen Wetter zurecht und profitierte gleichzeitig von den Fehlern seiner Kontrahenten, allen voran Branden Grace.
"Eigentlich habe ich ganz gut gespielt", so Grace, "ich hatte nur viel Pech während der Runde und fand mich oft in den Pot-Bunkern wieder, vor allem auf den schwierigen Löchern, was die Sache natürlich nicht unbedingt einfach machte."
Der European Tour-Rookie und Champion von vergangener Woche bei der Joburg Open, der als Führender in den Samstag gegangen war, benötigte 75 Schläge (+3) für seine Runde während Colsaerts eine souveräne 69 (-4) zustande brachte. Der Belgier, der das 35-Teilnahmer starke Feld nach der ersten Runde angeführt hatte, teilt sich diese nun mit Grace bei 209 Schlägen und zehn unter Par.
Einen Schlag zurück wird das Duo von Masters-Champion Charl Schwartzel (68, -5) und Retief Goosen (70, -3) auf dem geteilten dritten Rang verfolgt. Einen weiteren Zähler zurück geht der europäische Ryder Cup-Kapitän José Maria Olazábal (72, -1) - derzeit auf dem 596. Platz in der Weltrangliste geführt - auf dem alleinigen fünften Platz in die Schlussrunde.
"Die Chancen zu gewinnen sinken drastisch, wenn man körperlich nicht fit ist", so der Spanier in Anlehnung an seine anhaltenden rheumatischen Probleme der vergangenen Jahre, "manchmal fällt es mir sehr schwer dabei, positiv zu denken aber ich weiß, dass ich eine Kämpernatur bin."
Ebenfalls realistische Chancen auf den Titel haben Padraig Harrington (70, -3) und Louis Oosthuizen (72, -1), der Sieger der Africa Open, dem Auftaktturnier der European Tour 2012 vor drei Wochen: Beide gehen mit drei Schlägen Rückstand auf die Führenden auf dem geteilten sechsten Platz in den Sonntag.
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