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Wer will die 10 Millionen?
Atlanta, Georgia - Das Jahr 2011 könnte das Jahr werden, in dem der FedEx-Cup seinen großen Durchbruch zum Golf-Highlight des Jahres feiert. Nie zuvor gingen so viele Spieler mit Chancen auf den größten Zahltag der PGA Tour ins Rennen. 10 Millionen Dollar für den Cup, davon neun Millionen in Cash sowie nochmal 1,44 Millionen für den Sieg bei der Tour Championship. Kaum mehr als Peanuts im Vergleich zum ganz großen Scheck.
Wenn so viel Geld ausgeschüttet wird, schreiben sich die Geschichten von monumentalen Siegen und epischen Niederlagen von ganz allein. Der aktuelle Kurs für einen verzogenen Abschlag? Mindestens 500.000 Dollar. Ein Dreiputt auf der 18? Das kann schnell eine siebenstellige Summe werden. Eine schlaflose Nacht und Nervenflattern am Nachmittag? Mehr Geld als irgendeiner von uns je verdient hat oder werden wird. Der FedExCup 2011 führt bei Zahlenspieleren schnell zu akuten Schwindelanfällen.
Am vergangenen Samstag hieß es, sich in eine günstige Ausgangsposition für die Finalrunde zu bringen. Nicht jeder Spieler, der den FedEx-Cup gewinnen kann und will, muss auch gleichzeitig eine Top-Platzierung bei der Tour Championship vorweisen. Webb Simpson reicht sogar schon ein Platz unter den Top 12.
Seine 70 am gestrigen Tag war zwar nicht ganz so turbulent wie die 70 vom Freitag, als er fünf Bogeys und drei Birdies sowie ein Eagle spielte, jedoch immer noch alles andere als Vertrauen einflößend. Man merkt dem Führenden der Gesamtwertung an, dass er genau weiß, welche (Un)-Summe auf dem Spiel steht. „Ich habe mehr von mir erwartet, jeder Spieler der innerhalb der Top 5 rangiert, hat in dieser Woche unter seinen Möglichkeiten gespielt. Aber es ist verdammt spannend und es geht um viel, deshalb nennt man es wohl die Play-offs“ Aktuell liegt Simpson auf Platz 14 im Turnier.
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