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Adam Scott siegt souverän
Akron, Ohio – Adam Scott demonstrierte unaufgeregtes Spitzengolf, als es darum ging, cool zu bleiben. Der Australier erinnerte nicht nur aufgrund seines Taschenträgers Steve Williams frappierend an den jungen Tiger Woods, auch sein Schwung hatte viele der Elemente, die der ehemalige Weltranglisten-Erste gerne zurück hätte. Mit dem Finalscore von -17 kam er mit vier Schlägen Vorsprung ins Ziel. Seine 65 war zudem die beste Runde des Tages.
Es begann als der erwartete Kampf um den Titel, bei dem der „alte Fuchs“ Adam Scott (31) von den drei Jungspunden Ryo Ishikawa (19), Jason Day (22) und Rickie Fowler (22) gejagt wurde. Ebenfalls mit vorne dabei war der Tour-Rookie Keegan Bradley.
Ishikawa ließ vor allem auf den ersten Löchern eine Menge echte Elfmeter für Eagles und Birdies liegen und brach dann immer weiter ein. Der Japaner sah sich immer wieder mit Problemen konfrontiert, um das Par zu retten, was irgendwann zu Bogeys führte. Anders als viele Spieler, die in jungen Jahren um einen großen Sieg mitspielen und zittrig herum stümperten, war er sichtlich übermotiviert und feuerte vor allem seine Eisen ins Grün oft deutlich zu lang und aus der Spur.
Schlüsselmoment der Finalrunde war vielleicht Scotts langer Birdieputt auf dem 14. Grün. Aus etwa acht Metern Entfernung lochte er, während Ishikawa aus fünf Metern nur Par spielte und drei Schläge zurückfiel. Am folgenden Loch leistete sich Ishikawa einen unnötigen Dreiputt, während Scott das Grün verfehlte, aber das Par retten konnte. Ishikawa konnte zwar auf der 16. Bahn einen Schlag aufholen, am Ende musste er sich „nur“ zum geteilten dritten Platz bei 12 unter Par gratulieren lassen.
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