Birdie-Festival in Kalifornien
La Quinta, Kalifornien – Die ehemalige Bob Hope Classic wird von den Spielern der PGA Tour hoch geschätzt, da man hier unglaublich niedrige Ergebnisse erspielen kann. Die drei Plätze in La Quinta gelten als besonders einfach, was die besten Golfer der Welt gerne ausnutzen.
Im letzten Jahr gab es sogar eine 59 und am gestrigen Tag musste man ein wahres Birdie-Feuerwerk abbrennen, um in die Top 10 vorzustoßen.
Ryan Moore lag nach einer üblen 72er-Runde auf Platz 103, nach dem dritten Loch hatte er schon zwei Bogeys geschrieben, was ihn endgültig an den Südpol des Leaderboards beförderte. Dann jedoch fuhr entweder der Geist von Ben Hogan in den Mann oder er hatte Gelegenheit, seinen Putter in eine Mikrowelle zu halten. Auf den folgenden 15 Löchern spielte Moore drei Par, elf Birdies und ein Eagle. Seine surreale 61 (die locker auch eine 59 hätte sein können) katapultierte ihn jedoch nur auf Rang 14.
Sogar Mark Wilson rieb sich verwundert die Augen, am Vortag war er mit einer 66 schon geteilter 13. und mit einer 62 sollte man dann doch eigentlich durch die Decke schießen und das Feld von weit oben beobachten dürfen. Aber nichts da, er muss sich die Spitzenposition mit Ben Crane und David Toms teilen, die ebenfalls nur 128 Schläge für 36 Bahnen benötigten.
Auf den geteilten vierten Plätzen tummeln sich Harris English (62), Bobby Gates (63), Chris Kirk (63) und der Führende vom Vortag, Camilo Villegas, der nach seiner 63 vom Donnerstag nur eine 68 aus dem Hut zaubern konnte.
Neben dem spielerfreundlichen Platzlayout hatten die Pros am gestrigen Tag mit Windgeschwindigkeiten von 0,01 km/h zu kämpfen, einzig die Luftbewegungen - erzeugt durch das Klatschen der Zuschauer - waren spürbar.
Für den Samstag kann man mit Birdies, Birdies und dem einen oder anderen Eagle rechnen, eventuell sogar mit einer Runde unter 60 Schlägen, bevor der Cut gemacht wird und das Finale am Sonntag ansteht.
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Mark Wilson







