McIlroys nächste Änderung
Rory McIlroy löst sich seit seinem Sieg bei der U.S. Open 2011 konsequent von Altbewährtem: Erst hat er sich der 23-Jährige von seinem Management getrennt, dann wechselte er von der European auf die U.S. PGA Tour und jetzt wird das Equipment ausgetauscht. Ob so viele Veränderungen dem Nordiren gut tun?
In einer Presseerklärung von Acushnet, Hersteller u.a. der Produkte der Marken Titleist und FootJoy, gab man die Trennung zum 31. Dezember 2012 bekannt.
"Es war immer unser Ziel, Rory mit den besten Produkten und dem besten Service zu unterstützen, die ihm dabei helfen, sich bestmöglich zu verbessern," sagte Wally Uihlein, Vorstandsvorsitzender Acushnet. "Er (McIlroy, Anm.d.Red.) war zu jeder Zeit ein überragender Botschafter unserer Marken Titleist und FootJoy und wir sind im Gegenzug stolz darauf, wie sehr unsere Produkte Anteil an seinen Erfolgen gehabt haben. Wir wünschen Rory alles Gute, sowohl für seinen weiteren persönlichen Werdegang, als auch für den als Golf Professional."
McIlroy erklärte: "Ich möchte Wally Uihlein und allen Mitarbeitern von Titeist und FootJoy für alles danken, was Sie für mich getan haben, seit ich im Jahr 2007 Pro geworden bin,” sagte McIlroy. "Ich habe die letzten fünf Jahre mit Acuschnet sehr genossen, denn sie waren für mich sehr aufregend und erfolgreich und ich werde immer dankbar sein für den wertvollen Beitrag, den sie geleistet haben und der mich zu dem Golfer gemacht hat, der ich heute bin“.
Zurück zu den Fakten: Hinter vorgehaltener Hand ist der Deal mit Nike, als neuer Ausrüster, wohl unter Dach und Fach. Damit hat das Unternehmen mit McIlroy und Woods die beiden besten Golfer der Welt unter Vertrag. Doch so ein Schlägerwechsel ist nicht immer einfach und verbirgt auch Gefahren. Sir Nick Faldo erhob in seiner amerikanischen Kolumne schon einmal den Zeigefinger und warnte: „Ein Wechsel der Schläger kann sehr gefährlich werden. Ich habe auch Schläger und Ausrüstung gewechselt und jeder Hersteller sagt, dass er die alten Schläger kopieren kann, man können den Golfball so hinbiegen, dass er zu einem passt. Aber es gibt da noch den Klang und das Gefühl. Beides ist ganz wichtig und unbezahlbar. Da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, denn, wenn man rausgeht und nicht das Gefühl für die Schläge hat, kann der Schuss schnell nach hinten los gehen und man verdirbt sich alles“.
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Rory McIlroy





