Schläger werfen erlaubt
Bild 1: Wenn Sie alles richtig machen und den Schläger kurz nach dem Treffmoment loslassen, fliegt er in Richtung rechts vom Ziel

Von Cliff Potts: Der Erfolgsautor unterrichtet in der Cliff Potts Golf Academy in Ascona und wurde 2005 mit dem Fellow of the PGA Award ausgezeichnet.
Eine zu weite Hüftdrehung beim Ausholen ist eine häufig übersehene Ursache für den gefürchteten Pull oder Slice. Cliff Potts hat den Dreh raus!
Einer der verbreitesten Fehler unter Freizeitgolfern ist ein zu frühes Zurückdrehen der Schultern beim Downswing. Das hat zur Folge, dass der Schlägerkopf aus seiner vorgesehenen Bahn und von der Ball /Ziel-Linie geworfen wird. Der Schläger trifft dann von außen nach innen auf den Ball, was in einem Pull oder Slice resultiert.
Die Ursache hierfür liegt häufig in einem zu weiten Drehen der Hüfte beim Ausholen. Sie müssen mit Ihrer Hüfte einen Widerstand zu den Schultern aufbauen – und dürfen dafür nicht zu weit drehen. Eine 90-Grad-Drehung der Schultern am Ende des Backswings bedeutet idealerweise eine 45-Grad-Drehung der Hüften, um maximale Spannung aufzubauen.
Magic Move. Wenn die Hüfte beim Ausholen zu weit dreht, wird sie ganz automatisch bereits wieder zurückdrehen, bevor die Arme überhaupt die Chance haben, den Schläger nach unten zu schwingen. Die Hüfte ist somit ursächlich dafür verantwortlich, dass auch die Schultern zu früh zurückdrehen und der Schläger von außen nach innen auf den Ball trifft – was zum Pull oder Slice führt.
Zu Beginn des Downswings muss sich die Hüfte zuerst lateral in Richtung Ziel bewegen, während gleichzeitig der rechte Ellbogen nach unten zum Körper hin geht, sodass der Schläger Platz hat, in Richtung Ball zu schwingen. Der legendäre Teaching Pro Harvey Pennick hat das den „Magic Move in Golf“ genannt.
Auf dieser Seite sehen Sie eine einfache Übung, die nicht nur Spaß macht, sondern mit deren Hilfe Sie überprüfen können, ob Sie Ihre Schultern und Hüften zu früh zurückdrehen.
BILD 1 (richtig)
- Der rechte Ellbogen geht zu Beginn des Abschwungs zum Körper, damit der Schläger von innen nach außen auf den Ball treffen kann.
- Erst nach der lateralen Bewegung der Hüfte folgt die Schulterdrehung.
- Die Kombination aus richtiger Hüft- und Ellbogenbewegung zu Beginn des Downswings ermöglicht ein freies Schwingen der Arme durch den Ball und dann vom Körper weg.
- Wenn Sie alles richtig machen und den Schläger kurz nach dem Treffmoment loslassen, fliegt er in Richtung rechts vom Ziel.
BILD 2 (falsch)
- Die Fliehkräfte ziehen die Arme und Hände vom Körper weg, sodass der Schläger von außen nach innen durch den Ball schwingt.
- Schulter und Hüfte drehen beim Downswing zu früh zurück.
- Das Körpergewicht ist im Treffmoment weit hinten – und der gesamte Körper fällt zurück.
- Indikator für Ihren Fehler: Der Schläger fliegt leicht nach links vom Ziel.
Bild 1: Wenn Sie alles richtig machen und den Schläger kurz nach dem Treffmoment loslassen, fliegt er in Richtung rechts vom Ziel







