Race Track
Markant: Das Clubhaus des Dubai Creek Golf and Yacht Club
Superlative, soweit das Auge reicht. Neun Top-Anlagen hinterlassen unvergessliche Golf-Eindrücke – nicht nur im ewigen Wüstensand.
Schneller, größer, höher – Dubai. Es gibt wohl kaum ein Land, das in den vergangenen 30 Jahren einen krasseren Wandel vollzogen hat, als das Emirat auf der Arabischen Halbinsel. Superlative, wohin das Auge blickt, allem voran die alles bestimmende Kulisse an Wolkenkratzern, an pompösen Luxushotels und bizarr anmutenden Bauprojekten wie die beiden künstlich angelegten Inseln The Palm Jumeira und The Palm Jebel Ali. Oder The Dubai World, eine künstlich angelegte Inselgruppe in Form der Weltkarte.
Noch in Planung befindet sich hingegen das Megaprojekt Dubai Waterfront, das an Fläche größer wird als Köln und bis zu 1,5 Millionen Menschen das Leben und Arbeiten am Wasser ermöglichen soll.
Soll ist dabei der passende Terminus, denn die Finanzkrise hat Dubai ebenso hart getroffen wie den Rest der Welt. Das hatte zwar nicht die Eröffnung des Burdsch Chalifa, mit einer Höhe von 828 Metern das mit Abstand höchste Bauwerk der Welt, im Januar 2010, verhindern können. Doch die Hoch-Zeiten, als ein Wolkenkratzer den anderen toppte, eine Shopping Mall die vorherige an Größe und Luxus übertraf, die Zeiten, als mit der Fertigstellung des Burj al Arab 1999, dem 321 Meter hohen Wahrzeichen der Stadt, eines der luxuriösesten Hotels errichtet wurde, sind süße Vergangenheit.
Zumindest für den Moment.
Doch, dass wir uns nicht falsch verstehen: Dubai ist nach wie vor eine der aufstrebendsten wie faszinierendsten Tourismus-Destinationen der Welt. Das Ziel von Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum, Vizepräsident und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Dubai vor dem drohenden Öl-Aus zu retten, wird ehrgeiziger verfolgt denn je. Denn: Seit dem Wissen um die bis voraussichtlich 2030 versiegenden Ölquellen des Emirats sind Alternativen nicht nur gefragt, sondern zwingend notwendig.
„Unsere Zukunft liegt in unseren Händen und wir müssen ihr mit energischen Schritten entgegengehen”, so Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktum, „wir können nicht abwarten, bis sie uns einholt.”
Weise Worte, denen mit Beginn des Baubooms, Ende der 1970er Jahre, auch Taten folgten.
Markant: Das Clubhaus des Dubai Creek Golf and Yacht Club







