21.11.2020 | 17:19

FlatCat Touch Tester gefunden!

Golftimer
Golftimer

FlatCat Touch Tester gefunden! FlatCat will mit den gängigen Klischees gegenüber E-Trolley-Nutzern brechen und stattete drei GOLF TIME-Leser mit einem FlatCat Touch aus. Hier lesen Sie ihre Erfahrungsberichte …


Wir hatten im Rahmen unseres FlatCat-Tester-Gewinnspiels drei Freiwillige gesucht, die sich bereit erklärten, den FlatCat Touch einem intensiven Praxistest zu unterziehen. Ihn sozusagen über den Zeitraum von ein paar Wochen auszuprobieren und auf Herz und Nieren zu prüfen.

Dabei für uns die schwierigste Aufgabe im Vorfeld: Aus den über 400 Bewerbungen, inklusive Nennung eines Grunds, warum gerade sie oder er als Tester in Frage kommen sollte, die drei Originellsten herauszusuchen.

Aber gut, nach intensivem Austausch mit dem FlatCat-Team, das letztlich die finale Auswahl traf, gelang es schließlich. Hier nun die Testberichte unserer drei Gewinner bzw. Tester Karl Bauer, Stefan Gall und Markus Jastroch.

Aber genug geredet, wir übergeben das Wort an unsere Tester:

 

FlatCat Touch-Tester Karl “Charly” Bauer

FlatCat Tester Karl "Charly" Bauer
FlatCat Tester Karl “Charly” Bauer

 

Vorweg: Der Flat Cat Touch ist optisch sehr ansprechend und überzeugt speziell durch seine Abmessungen und das Gewicht. Im mitgelieferten Bag passt er schön platzsparend hinter den Fahrersitz meines Passat Kombi. Die Aktivierung und der Aufbau sind sehr benutzerfreundlich und einfach. Auch die Griffhöhe war einfach einzustellen.

Speziell die einfach weg zu klappenden Reifen fand ich sehr gut durchdacht. Ich persönlich habe nur Tragebags und hier ist hervorzuheben, dass – im Gegensatz zu manch anderen Anbietern – das Bag am Flat Cat Touch sehr gut hält.

Auffällig war, dass die Befestigung für das Golfbag mit nicht elastischen Bändern und mit einem Plastik-Klick-System erfolgte. Hier finde ich persönlich ein Spanngurt-System besser.

Sehr laufruhig im Gelände – läuft weit über 36 löcher

Die erste Bewährungsprobe auf dem Golfplatz war dann für mich schon eine kleine Herausforderung: Der Touch wollte nicht, wie ich wollte. Meine Mitspieler bemerkten immer wieder, dass es ständig ruckartige Bewegungen gab.

Leider konnte ich auch nicht herausfinden, wie man ein schnelleres Tempo fahren kann – man möchte ja nicht ständig die Hand auf dem Touchgriff haben.

Die verschiedenen Distanzen waren leicht einzustellen und auf meinem Platz in Zell am See-Kaprun sehr nützlich. Im Gelände war der Flat Cat Touch sehr laufruhig. Das spricht für die Stabilität des gesamten Trolleys, inklusive Golfbag. Auch in Schrägfahrten gab es keine Probleme.

Extrem gut fand ich die Nutzungsdauer des Akkus: Die ist definitiv für mehr als 36 Löcher konzipiert, das ist hervorragend. Bei meinem Besuch im GC Linz erlebte ich den Flat Cat Gear und fand diesen mit dem Geschwindigkeitsregler für mich persönlich besser.

Karl “Charly” Bauer, Jahrgang 1967, Handicap 0,3, Heimatclub Leading Golf Course Zell am See-Kaprun. Mitglied der Österreichischen Senioren-Nationalmannschaft und Ranglisten-Sieger 2020.


FlatCat Touch-Tester Markus Jastroch

FlatCat Tester Markus Jostrich
FlatCat Tester Markus Jastroch

 

Ich freue mich, in Zusammenarbeit mit GOLF TIME den FlatCat Touch von KB-Golf ausgiebig testen zu können. Die große Stärke, so Flat Cat, sei das kleine Packmaß. Mit dem Touch elektrifizieren die Ingenieure aus Münsing am Starnberger See ihren Trolley nun. Entwickelt wurde die Elektronik in Zusammenarbeit mit einem Automobilzulieferer und einer Universität. Ergebnis ist ein dezenter E-Trolley, der wenig Platz beansprucht, leicht aufzubauen und intuitiv zu handhaben ist. Soweit die Theorie – los geht’s in die Praxis.

Heute kam per Paketdienst der Trolley in der Farbe schwarz. KB-Golf bietet auch buntere Farbkombinationen an, aber zu meinem schwarzen Bag gefällt mir diese Version am besten. 16 Kg wiegt das Paket, alles ist sehr ordentlich und sicher verpackt und nach wenigen Handgriffen steht der Flat-Cat nebst Akku und Ladegerät vor mir.

Der FlatCat Touch (halb) aufgebaut bei Markus Jastroch Zuhause
Der FlatCat Touch (halb) aufgebaut bei Markus Jastroch Zuhause

 

Wie es bei Männern so ist, brauche ich keine Bedienungsanleitung – das geht schon so. Ich gebe zu, ich hatte mir ein Video dazu angesehen (siehe weiter unten) und genau so leicht wie dort präsentiert, ist es auch: Räder raus klappen, aufklappen und Batterie anschließen, fertig.

Die Batterie ist zu 50% geladen. Dies kann mittels einer Kontrollleuchte an der Oberseite des Akkus überprüft werden. Mein Wohnzimmer ist mit einem Golfplatz nicht zu vergleichen aber die Räumlichkeiten müssen jetzt für einen ersten Test herhalten.

Nach Anschluss der Batterie kalibriert sich der Flat-Cat automatisch und es kann losgehen. Ein zaghafter Druck auf den Griff und aus dem Losgehen wird ein hinterhergehen. Toll! Der Druck, den ich ausüben muss, ist geringer als eine offene Tube Zahnpasta dazu zu bewegen, die Zahncreme freizugeben. Gleiches gilt fürs Rückwärtsfahren.

Mehr testen fällt mir gerade schwer, da die integrierte Distanzfunktion dem Trolley per Tastendruck 20 oder 30 Meter Vorlauf gibt – so groß ist mein Wohnzimmer nicht. Erwähnenswert ist noch die gute Gewichtsverteilung. Das etwas höhere Gewicht kommt unter anderem von der, in den „Hinterrädern“, verbauten Technik. So lässt sich mit einem angenehm leichten Druck auf den Griff der Trolley manövrieren.

Jetzt bin ich aber doch neugierig und werden später in den Club fahren. 18-Loch sind heute nicht möglich, aber für einen ersten Test werde ich unseren Übungsbereich am Ende der Driving-Range aufsuchen und den Weg als erste Teststrecke nutzen

Erster Test auf der Driving Range

Gestern gab es also den ersten kleinen „Test“. Wobei, es ist vermessen zu sagen, dass mein Training auf der Driving-Range einer 9/18-Loch-Runde gleich kommt und dies somit ein echter Test ist. Aber das Bag war drauf, der Flat Cat Touch fährt und eine Umrundung unseres Übungsareals war ein Kinderspiel.

Markus Jastroch mit dem "Neigungstest" des FlatCat Touch
Markus Jastroch mit dem “Neigungstest” des FlatCat Touch

 

An der Caddy-Halle wurde ich angesprochen ob ich einen neuen E-Trolley hätte – wurde natürlich von mir bejaht und die faszinierende Push-Technik direkt vorgestellt. Apropos push: der Flat Cat pullte L – d.h. er lief nach links weg. Aber es gibt eine Justierschraube am Vorderrad, an der werde ich mich später mal austoben.

Mein Cartbag hat eine 14-fach Topeinteilung plus zusätzlichem Putterfach. Kein Ahnung ob die Größe der Tasche normal ist, aber der obere Gurt verrutschte ein wenig. Ich werde nächstes Mal den Gurt unterhalb des Gurtfaches durchführen – so gehört es sich eigentlich und dann rutscht auch nichts mehr.

Nun aber zur Praxis: Der Weg zum Übungsgelände ist schnell geschafft. Ein leichter Druck und der Trolley fährt los. Das Manövrieren fällt wirklich sehr leicht – meine Hand verweilt eh auf dem Griff und ein leichter Druck ermöglicht es mir eine Richtungskorrektur vorzunehmen. Wenn man mit dem Flat Cat eine Steigung nebst nasser Rasenfläche überwindet, merkt man wie die Räder ab und zu leicht durchdrehen. Aber es scheint so, habe der Trolley eine Art ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm). Denn wirklich durchdrehen tun diese nicht. Und mit Hanglagen gibt es auch keine Probleme – zumindest bei unserem Übungsgrün mit ca. 20° Neigung.

Markus Jastroch unterwegs mit dem FlatCat Touch im GC St. Leon-Rot
Markus Jastroch unterwegs mit dem FlatCat Touch im GC St. Leon-Rot

 

Der Akku hat noch ca. 50% Leistung. Ich würde den vor der ersten 18-Loch Runde gerne leer fahren, aber im Trainingsbereich werde ich das nicht schaffen (Anm.: Eine Vollendladung ist nicht gut für den Akku). Also geht’s vor dem Wochenende noch mal hoch zum Club und dann kann ich, wenn das Wetter mitspielt und ich die Spur korrigiert habe, eine 9-Loch Runde drehen.

Das Verstauen des E-Trolleys im Auto verläuft problemlos. Der FlatCat Touch nimmt zusammengeklappt in der Tragetasche nicht viel Platz im Auto ein und passt bequem hinter den Fahrersitz.

Der Aufbau in St. Leon-Rot verläuft ebenso problemlos – raus aus der Tasche, hinstellen, Räder ausklappen, hinlegen und Griff hochziehen – das war‘s. Batterie rein und Tasche drauf, schon kann es auf die Runde gehen – natürlich habe wir vorher noch das GreenFee gezahlt.

Fährt selbständig, unhörbar und zielsicher

Zum Anfahren reicht ein sanfter Druck auf den Griff und ich gehe neben dem E-Trolley los. Im laufenden Betrieb betätige ich den Automatik-Knopf in der Mitte und der Flat Cat Touch fährt selbstständig, unhörbar und zielsicher zur Ball-Landezone. Die ist zum Glück Mitte Fairway, sodass ich mir keine Sorgen machen muss, den Trolley samt Bag im Hindernis zu versenken.

Nach kurzem Warten fahre ich weiter zu meinem Ball. Ein leichter Zug am Griff und der FCT stoppt neben dem Ball. Die Annäherung passt – Putter raus – zwei Klicks auf den Automatik-Button und der Touch fährt in Richtung des nächsten Abschlags und parkt dort selbstständig. So geht es 18-Loch weiter.

An Schrägen verliert der Trolley, wenn er alleine vor sich hinfährt, leicht die Richtung. Das ist aber völlig normal, denn der fährt nicht auf Schienen und der Neigungswinkel verändert die Ausrichtung ein wenig.

In Summe waren die letzten Tage Golf mit dem Flat Cat Touch eine echt tolle Erfahrung. Der Trolley zeichnet sich durch einen soliden Auftritt aus – nichts klappert oder ist schlecht verschraubt. Er ist sehr einfach aufzubauen und intuitiv zu nutzen. Alles wirkt wertig und die Technik funktioniert.

Der Flat Cat Touch ist nicht für Designliebhaber entwickelt worden. Aber für jeden, der einen handlichen und im Vergleich günstigen E-Trolley mit viel moderner Technik sucht.

Danke Klaus & Raphael Berger von www.kb-golf.de für diese Entwicklung und GOLF TIME für die Ermöglichung des #FlatCatTest

Markus Jastroch, Jahrgang 1968, Handicap 13,9, Heimatclub GC Rheinhessen.


FlatCat Touch-Tester Stefan Gall

FlatCat Tester Stefan Gall (Foto: Joschka Möller)
FlatCat Tester Stefan Gall (Foto: Joschka Möller)

 

Im Rahmen des GOLF TIME-Produkttests für den FlatCat Touch habe ich den Trolley innerhalb kurzer Zeit zugesandt bekommen. Bereits beim Eintreffen habe ich festgestellt, was die Trolleys von FlatCat am stärksten macht: das sehr kleine, schmale Packmaß. Also richtig „flat“.

Nachdem ich das Paket geöffnet hatte, habe ich mich sofort gefreut, dass der Trolley in einem schlichten, schmalen „Sack“ verpackt war, der auf jeder Reise fest dazugehört. Den Trolley kann man ganz leicht herausnehmen und wieder hineinstellen. Und das sollte sich in der Praxis bemerkbar machen.

Beim ersten Aufbau fiel auf, dass die Teile alle sehr hochwertig und gut verarbeitet sind. Einmal aufgebaut, klappert nichts und er steht insgesamt sehr stabil da. Als Tour-Bag-Nutzer habe ich oft Probleme, mein Bag auf Trolleys stabil zu befestigen. Das ist beim FlatCat nicht so.

Durch die verstellbare Bagaufnahme liegt das Bag ganz gerade und ruhig auf dem Trolley. Die angegebenen Aufbauzeit von ca. 3 Sekunden sind nicht 100% haltbar, aber mehr als 10 braucht man niemals. Das liegt daran, dass der Trolley in einem Stück aufgebaut und abgebaut wird.

Alle Teile sind fest verbaut und so entfällt das lästige Anstecken von Rädern oder Anschrauben von Gestänge. Der Akku wird einfach in die dafür vorgesehen Führung eingesteckt.

Passt hinter jeden Autositz

Der erste Praxistest verlief sehr gut: Als Kompaktwagenfahrer ist man mit dem FlatCat Touch super ausgestattet, weil der Trolley einfach in zusammengeklapptem Zustand hinter jeden Sitz gestellt werden kann, ohne dass man dafür die komplette Rückbank umklappen muss. So bleibt auch bei kleinen Autos ein Restkofferraum zur Verfügung und auch im Alltag kann man den Trolley einfach im Auto hinter dem Sitz stehen lassen.

Stefan Gall packte den FlatCat hinter den Beifahrersitz
Stefan Gall packte den FlatCat hinter den Beifahrersitz

 

Hat man ihn dann aufgebaut und eingeschaltet, geht es auch schon los. Das besondere am Modell „Touch“ ist nämlich, dass man in dem Moment, wenn man ihn eischaltet, nichts mehr tun muss, außer seine Hand leicht auf den Griff zu legen und loszugehen. Der eingebaute Sensor im Griff erkennt sehr zuverlässig, wann der Trolley angeschoben wird und startet die Motoren. Hierbei passt
sich der FlatCat Touch an die Schrittgeschwindigkeit des Spielers an.

Geht man langsam, fährt der Trolley langsam. Geht man schnell, fährt auch der Trolley schneller. Das Fahrgefühl des FlatCat Touch ist außerordentlich ruhig, vor allem ist er nahezu geräuschlos. Das Einzige, was man tatsächlich hört, ist die eigene Tasche und die Schläger.

Auf dem Platz macht dem FlatCat auch eine ordentliche Schräglage nichts aus, er fährt ruhig ohne Kippen mit dem Spieler mit. Durch die Touch Technologie hat man während der ganzen Runde nichts an dem Trolley zu tun, außer die Hand am Griff angelegt zu lassen. Alles andere übernimmt der FlatCat Touch vollautomatisch.

Die Sensoren funktionieren sehr gut, nur bei sehr ruckeligem Untergrund kann es mal vorkommen, dass die Hand etwas abrutscht und der Trolley dann stehen bleibt. Vor allem die Geschwindigkeitsanpassung funktioniert absolut zuverlässig, sodass man wirklich nichts tun muss.

Stefan Gall mit dem FlatCat auf Testrunde
Stefan Gall mit dem FlatCat auf Testrunde

 

Witterungsbedingt weiche Fairways machen dem Trolley ebenfalls nichts aus, er fährt ruhig und mit angenehmen Tempo vor dem Spieler her.

Eine weitere große Stärke des FlatCat Touch ist der sehr leine und ultraleichte Akku. Nach zwei 18-Loch Runden auf einem hügeligen Platz wäre laut (übrigens sehr nützlichen) Akkustand-Anzeige noch Platz für ein paar weiter Löcher.

Selbstverständlich verfügt der Trolley über einen automatischen Vorlauf und eine Parkbremse. Der mitgelieferte Regenschirmhalter sitzt stabil in seiner Fassung, könnte aber für besonders große Männer und Frauen ein paar wenige Zentimeter höher sein.

Als kleinere Schwächen des FlatCat muss man das etwas höhere Gewicht nennen, was aber gerade für sportliche Spieler kein Problem darstellen sollte und sicherlich der One-Piece Bauweise geschuldet ist. Denn auch die bekannten mehrteiligen Trolleys sind zusammengebaut nicht wesentlich leichter.

Ich selbst konnte ihn immer mit einer Hand aus der Tasche befreien. Weiter könnte die Höchstgeschwindigkeit etwas höher eingestellt werden. Gerade bei sehr steilen Bergaufbahnen hat man etwas das Gefühl, den Trolley durchaus etwas „mitschieben“ zu müssen. Das Problem hat man aber wirklich nur bei sehr steilen Bahnen.

Insgesamt stellt sich der FlatCat Touch als echte Alternative zu den hochpreisigen Top-Modellen dar. Er ist sehr gut verarbeitet, hat ein besonders kleines Packmaß, eine ausgefeilte Technologie und ein hervorragendes Fahrgefühl.

Stefan Gall, Jahrgang 1990, Handicap 8,9, Heimatclub Gut Neuenhof Fröndenberg.


Auflösung des Gewinnspiels

Ursprünglich war angedacht, dass der Beste der drei Tester, gemessen am Input auf Social Media und des eingereichten Testberichts – ausdrücklich nicht am Ergebnis – den FlatCat Touch behalten dürfen sollte.

Wegen der durchwegs überwältigenden Engagements aller drei Tester hat sich das Team von FlatCat jedoch dazu entschieden, dass alle drei Tester ihren FlatCat Touch behalten dürfen.

Herzlichen Glückwunsch an alle drei und auch auf diesem Weg noch einmal herzlichen Dank fürs Mitmachen an alle Teilnehmer des Gewinnspiels!

Info: www.flat-cat.de

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