29.08.2016

Deutsche Junioren international erfolgreich

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Falko Hanisch (Berliner GC Stolper Heide) und Max Schmitt (GC Rheinhessen) haben mit dem Team Kontinentaleuropa die Jacques Léglise Trophy mit 13,5:11,5 gegen die Auswahl von Großbritannien/Irland gewonnen.
Zum elften Mal geht damit der Pokal des traditionsreichen Turniers an die Mannschaft vom europäischen Festland. Insbesondere in den gemeinsam gespielten Vierern steuerten der erst 16-jährige Falko Hanisch und der 18-jährige Max Schmitt wichtige Punkte zum Sieg bei.
Die Spieler des Junior Team Germany präsentierten sich als unschlagbares Duo und zeigten auch in den Einzeln gute Leistungen, wobei nur Schmitt mit einem halben Punkt belohnt wurde. In den Einzeln konnten die beiden Deutschen und ihre Teamkollegen befreit aufspielen, da ihnen der Sieg nach der hohen Führung nach den Vierern des zweiten Tages (11,5:5,5) kaum noch zu nehmen war.
Blick in Richtung Junior Ryder Cup
„Es macht riesigen Spaß, in einem so internationalen Team dabei zu sein. Das beste Match war der erste Vierer. Max und ich haben sehr gut gespielt und wir lagen drei unter Par. Da konnten die Engländer nicht viel gegen machen. Das Einzel danach war auch gut, da habe ich bloß mit zwei Dreiputts aufgehört und deswegen unnötig verloren. Auch der zweite Vierer mit Max hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Wir ergänzen uns echt gut“, sagt Falko Hanisch und richtet den Blick auf die nächste große Aufgabe: „Jetzt freue ich mich schon auf das nächste internationale Turner, den Junior Ryder Cup.“
Für die zehnte Auflage des Junior Ryder Cup, der am 26. und 27. September im Interlachen Country Club in Edina, Minnesota, USA ausgetragen wird, hatte sich der Berliner bereits mit seinem Sieg bei den British Boys qualifiziert.
Kontinentaleuropa stärker als Junior von den Inseln

Max Schmitt hat seinen zweiten Auftritt bei der Jacques Léglise Trophy ebenfalls sehr genossen: „Das war ein cooles Turnier und ich habe wieder viele neue Freundschaften geschlossen. Mit der Leistung des Teams und auch meiner eigenen bin ich sehr zufrieden.“
Jungen-Bundestrainer Ulli Eckhardt war vom Sieg des Kontinents nicht überrascht: „Der Sieg stand ja schon früh fest und danach haben alle einen Gang runter geschaltet. Ich hatte vorher schon gedacht, dass Festlandeuropa stärker ist, denn es steht kein Spieler von den Inseln im Team des Junior Ryder Cup.“ 

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