16.10.2016

Noren holt dritten Titel der Saison

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Chandlers Cross, England – Alex Noren hat die British Masters supported by Sky Sports mit zwei Zählern Vorsprung gewonnen und damit seinen dritten European Tour Titel der Saison perfekt gemacht. Der Schwede, der ebenfalls bei den Aberdeen Asset Management Scottish Open und den Omega European Masters gewonnen hatte, schloss die letzte Runde auf “The Grove” mit einer 69 ab. Mit 18 unter Par verwies er den Österreicher Bernd Wiesberger (-16/268) und Lee Westwood (-15/269) auf die Plätze.

Alex Noren, der mit drei Schlägen Vorsprung in den heutigen Tag gegangen war, erwischte einen perfekten Start. Mit Birdies an Loch eins und zwei der vierten Runde war er schnell auf minus 18 Schläge davon gezogen, machte es aber nach einem missglückten Birdie-Putt aus drei Metern und einem Bogey an der 11 noch einmal spannend. Bernd Wiesberger konnte somit auf nur einen Schlag Rückstand verkürzen und nach einem Birdie-Putt aus gut dreieinhalb Metern am 15. Loch sogar mit dem 34-jährigen Schweden auf minus 16 gleichziehen. 
Doch direkt darauf zeigte Noren seine mentale Stärke und konterte ebenfalls mit einem Birdie an der 15 und holte sich so die alleinige Führung zurück. Im Anschluss spielte er zwei sichere Pars, bevor er das Turnier auf der 18 mit einem erneuten Birdie und seinem siebten European Tour Titel beendete.
Selbstkritik von Noren
“Auf den letzten dreieinhalb Löchern habe ich mein bestes Golf der gesamten Woche gespielt, von daher bin ich wirklich happy und stolz,” meinte der Schwede, der aber auch selbstkritische Töne anschlug: “Ich hatte es zwischenzeitlich echt schwer mit der Distanz in meinen Schlägen mit Wedges und Eisen und manchmal ist man selbst auch etwas blind. Dann kam mein Caddie zu mir. Du denkst, du hast super getroffen, der Schlag kommt aber zu kurz. Dann will man sich nicht selbst die Schuld geben, aber er hat mir dann gesagt, was los ist.”
Der 31-jährige Österreicher Bernd Wiesberger lag zu Beginn der vierten Runde noch vier Zähler hinter Noren, eröffnete aber bereits mit einem Birdie, spielte auf der gesamten Runde nur ein Bogey am fünften Loch, ließ vier weitere Birdies folgen und nahm dem Sieger so zwei Schläge auf der Finalrunde ab. 
Siem auf T11
“Leicht war’s heute da draußen nicht,” meinte Wiesberger. “Auf den ersten Neun habe ich keine guten Drives gehabt, was schwer für mich war, da ich die ersten drei Tage damit gut zurecht kam. Auf den zweiten Neun war es dann besser.”
Die Engländer Richard Bland und Tommy Fleetwood, der Nordire Graeme McDowell, der Schwede Peter Hanson und Alexander Levy aus Frankreich wurden mit 13 unter Par geteilte Vierte. 
Marcel Siem aus Ratingen spielte mit 71 Schlägen zwar seine schlechteste Runde des Turniers und büßte Plätze ein. Trotzdem erkämpfte er sich mit dem 11. Platz (-11/273) sein bestes Ergebnis seit einem knappen halben Jahr. Der Münchner Florian Fritsch landete auf dem geteilten 33. Platz (-6/278).

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