10.09.2014 | 14:06

175.000 U.S.-Dollar ohne zu arbeiten

golftime
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Das FedExCup-Finale am kommenden Wochenende in Atlanta verfolgt Dustin Johnson vermutlich von der heimischen Couch aus. Doch obwohl der wegen einer positiven Dopingprobe gesperrte Tourspieler nicht selbst um den 10 Millionen Dollar-Bonus antritt, hat er Grund zur Freude. 175.000 U.S.-Dollar erhält der 30. und damit letzte Spieler im Klassement, der sich für das FedExCup-Finale in Atlanta qualifiziert. Und genau diesen Platz belegt Dustin Johnson. Der hatte sich bekanntlich bereits am 31. Juli von der diesjährigen Tour verabschiedet – aus “persönlichen Gründen”. Einen Tag später kam heraus: der 30-jährige Amerikaner war positiv auf Kokain getestet worden. Die PGA Tour-Verantwortlichen sperrten ihn daraufhin für sechs Monate. Weil der aus Columbia, South Carolina, stammende Profi jedoch schon vor den Playoff-Turnieren reichlich FedExCup-Punkte sammelte – er belegte Platz 4 im Ranking, als er gesperrt wurde -, hielt er sich bis zuletzt unter den Top-30. Zwar hätte ihm der vierte Platz einen Scheck in Höhe von 1,5 Millionen U.S.-Dollar beschert, doch auch den Bonus fürs Nichtstun von 175.000 U.S.-Dollar dürfte der Badboy sicher gern annehmen. Einen Wermutstropfen muss Johnson allerdings hinnehmen: Die 122.000 U.S.-Dollar, die dem Letztplatzierten beim Finale in Atlanta zustehen, bekommt er nicht. Nur Spieler, die das Event wegen persönlicher Notfälle, Verletzungen oder anderer Arbeitsunfähigkeit verpassen, erhalten das Preisgeld trotz Abwesenheit. Dazu zählt Johnson dann wohl eher nicht. © GOLF TIME Verlag GmbH

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