13.05.2013 | 00:36

Der Krimi von Spanien

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Max Kieffer über sein Marathon-Stechen bei der Open de España. Als ich nach Spanien zur Open de España aufbrach, hätte ich nicht gedacht, dass dies mein emotionalstes und bestes Turnier in meiner bisherigen Profi-Karriere werden würde. Nach einer schwachen ersten Runde, während der ich dreimal aus dem Busch droppen musste, wollte ich erst einmal nur den Cut schaffen. Die zweite Runde lief dann mit einer 68 deutlich besser. Am Moving Day spielte ich mich mit einer weiteren guten Runde in eine hervorragende Position für Sonntag. Ich durfte mich auf den vorletzten Flight mit David Howell und Paul Waring freuen. Der Verlauf der Finalrunde war dann ein echter Krimi. Nervenaufreibende letzte 18 Loch mit viel Kampf und Druck, dann ein unfassbares Stechen mit Felipe Aguilar und Raphael Jacquelin. Am dritten Extra-Loch hielt mich ein Monster-Putt aus dem Vorgrün zum Birdie im Wettbewerb – was für ein geiles Gefühl. Nach insgesamt 9 (!) Extralöchern und knapp zweieinhalb Stunden Play-off konnte sich Raphael schließlich mit einem tollen Birdie durchsetzen. Zuerst war ich natürlich etwas enttäuscht, denn wenn man im Stechen steht, will man auch gewinnen. Doch der zweite Platz und die damit verbundene Tourkarte 2014, die ich jetzt sicher habe, ließen mich die „Niederlage“ schnell vergessen. Ihr Maximilian Kieffer © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:

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