15.08.2013 | 09:44

“Ein super Gefühl …”

golftime
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Parker, Colorado – Wenn von Freitag bis Sonntag die zwölf besten Profigolferinnen der USA und Europas in Den­ver um den Solheim Cup kämpfen, wird Caroline Masson aus Gladbeck mit von der Partie sein. Sie ist damit erst die vierte deutsche Spielerin, die sich für diesen Kontinental Wettbewerb qualifi­ziert hat und entsprechend stolz, dabei zu sein. Es wäre das Größte für sie, zum ersten Sieg des Teams Europa in den USA beizutragen und dabei vielleicht eine Spielerin wie Cristie Kerr zu schlagen. Caroline, Sie treten diese Woche für das Team Europa im Solheim Cup an, was ist das für ein Gefühl? Das ist natürlich ein super Gefühl! Ich habe zwei Jahre lang alles gegeben, um mich in dieses Team zu spielen. Dass ich mich jetzt über die Punkte fest qualifizieren konnte, macht mich sehr stolz und glücklich und ist natürlich eine tolle Bestätigung. Ich konnte die Abreise nach Denver kaum mehr erwarten und bin so glücklich hier zu sein. Du kommst in Dein Hotelzimmer und findest die ganze Ausrüstung. Das Bag mit dem Namen, die gesamte Kleindung, einfach alles, das war unbeschreiblich. Sie sind nach Elisabeth Esterl, Bettina Hauert und Sandra Gal erst die vierte deutsche Spielerin, die für Europa antreten darf, macht Sie das besonders stolz? Auf jeden Fall! Jedes Mal, wenn ich die Möglichkeit bekomme, für Deutschland oder Europa zu spielen, ist das etwas ganz Besonderes. Ich freue mich, dass ich mich nun in die Liste der deut­schen Solheim Cup Spielerinnen einreihen darf und hoffe, dass es auch in den nächsten Jahren immer wieder deutsche Spielerinnen in das Team schaffen werden. Der Solheim Cup wird im Gegensatz zu fast allen Turnieren in den USA oder Europa als Match Play Wettbewerb ausgetragen, also Loch Wettspiel. Was ist für Sie das Besondere an diesem Format? Es ist schon etwas ganz anderes als die Strokeplay Turniere, die wir Woche für Woche spielen. Im Matchplay geht es einzig und allein darum, den Gegner zu besiegen. Jedes Loch bietet eine neue Chance und es ist bis zum Schluss alles möglich. Mental ist Matchplay sicherlich eine noch größere Herausforderung, da man einen direkten Gegner hat! Wie bereiten Sie sich auf diese Duelle „Frau gegen Frau“ vor? Sicherlich werde ich vermehrt Wert aufs Putten legen und mir Aufgaben stellen, die ein wenig den Druck simulieren, den ich in Denver bei jedem Putt spüren werde. Ansonsten werde ich mich im kurzen Spiel auf flache Chips konzentrieren, da der Platz wohl ziemlich hart sein wird und es nicht viel Rough um die Grüns gibt. An den beiden ersten Tagen werden zwei Klassische Vierer und zweimal Vierball-Bestball ge­spielt. Bei welchen dieser Wettbewerbe hoffen Sie zum Einsatz zu kommen? Ich hoffe natürlich, so oft wie möglich spielen zu dürfen. Ich glaube, dass ich sowohl im Best­ball, als auch im klassischen Vierer Stärken habe und mit den richtigen Partnerinnen gut funkti­onieren kann. Aber klar ist auch, dass ich nicht bei jedem Match im Einsatz sein werde. Egal was kommt, ich respektiere die Entscheidungen unserer Kapitänin zu 100% und werde das Team in jeder Lage unterstützen. Hier klicken für ausführlichen Bericht

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