19.12.2013 | 02:32

Ein treuer Begleiter…

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GOLF TIME USA-Korrespondent Dominik Krautschun versorgt Sie wöchentlich mit kuriosen News und Geschichten rund um das Thema Golf – direkt aus den Vereinigten Staaten. Diese Woche: Überraschende Begegnungen in der Wüste Arizonas. Das hätte niemand von unserer Gruppe gedacht. Bei einer Presse-Golfreise nach Phoenix und Scottsdale in Arizona wurden wir vor Klapperschlangen gewarnt, Kakteen und der flirrenden Hitze der Wüste. Klapperschlangen blieben uns erspart, die Kakteen liegen wir einfach links liegen, auch wenn sich ein Ball darunter versteckte – und die Hitze war aufgrund eines Schneesturms, der den Nordwesten der USA heimsuchte, auch kein Problem. Bei moderaten 19 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein hatten wir also die Gelegenheit spektakuläre Plätze im Sonoran-Desert zu spielen. Dass wir allerdings im Laufe der kommenden fünf Runden auf Plätzen wie dem legendären We-Ko-Pa oder Las Sendas Gesellschaft bekommen würden, das war dann schon eine Überraschung – und vor allem wie sich die Gesellschaft verhielt. Bereits am ersten Tag konnten wir die ersten Koyoten sehen, die sich im Rough liegend interessiert an unserem Spiel zeigten. Meist verfolgten uns ein, zwei Koyoten über die Strecke von ein paar Löchern und wandten sich dann, wohl gelangweilt von unserem Spiel, ab und gingen wieder auf Kaninchenjagd. Jedem in der Gruppe von einem Dutzend durchschnittlichen Golfern ging es ähnlich: Die Koyoten näherten sich bis auf ca. zehn Meter, begutachteten Abschlag, Annäherung und Putt, folgten uns bis zur nächsten Teebox und beschlossen schließlich, uns besser alleine zu lassen. Doch anscheinend haben die Koyoten auf den Golfplätzen in der Wüste Arizonas im Laufe der Jahre Gefallen an sehr guten Golfern gefunden. Denn ein Spieler auf der Pressereise, Will Shucksmith, South England Amateur Champion von 2011 und mit einem Hcp von +3 gesegnet, schien das Interesse der Wüstenbewohner geweckt zu haben. Denn während Will mit seinen Drives, die regelmäßig über 300 Yards flogen, seinen glänzenden Annäherungen und formidablen Putts nicht nur uns mäßige Amateure wieder und wieder das Staunen lehrte, war der junge Mann aus Leeds auch der einzige Spieler, dem – auf jedem Platz, den wir spielten – die Koyoten vom ersten bis zum letzten Loch folgten. Im Laufe der Woche hat Will in Begleitung der Koyoten jede Runde unter Par gespielt – selbstverständlich von den Championship Tees. Die übrigen Teilnehmer der Pressereise haben am Ende der Woche beschlossen, Mr. Shucksmith den Titel “Wizard of the Sonoran Desert” zu verleihen. Denn wer so gut Golf spielt, dass sogar die Koyoten ihm über 18-Löchern folgen, hat das ja wohl wirklich verdient. Auf die Frage, ob ihn die Koyoten denn nicht ein wenig nervös gemacht hätten, antwortet Will typisch britisch: “Jungs, ich habe immer ein Schinken-Sandwich in meinem Bag gehabt. Dass sich die Koyoten für mein Golfspiel interessieren, das habt ihr doch nicht im Ernst geglaubt, oder?” Well… Haben Sie schon einmal Überraschungen mit Tieren auf der Runde erlebt? Schreiben Sie mir: [email protected] Ausgewählte Beiträge werden hier veröffentlicht. Dominik Krautschun, Jahrgang ‘70, lebt in Naples, Florida, der “Golf Capital of the World”. Der Schreibtisch des Hcp -4,3-Golfers steht auf der Driving Range des Foxfire Golf & Country Club. © GOLF TIME Verlag GmbH Sehr geehrte Damen und Herren, vor kurzem habe ich im Newsletter von GOLF TIME Ihren Bericht ” Ein Koyote: Begleiter auf dem Fairway ” gelesen. Einen Koyoten kann ich leider nicht liefern, aber auf europäische Verhältnisse umgesetzt ein Fuchs. Was ist passiert? Wir mussten gerade auf dem 2.ten Loch im LGCÖ Öschberghof in Donaueschingen am Abschlag einen Moment warten, da der Flight vor uns noch in der Landezone unserer Abschläge war.Plötzlich kam ein junger Fuchs ganz ruhig aus dem Schilf auf der rechten Seite und querte am Damenabschlag nach links rüber. In Höhe des Damenabschlages hat er zu uns rüber geschaut und hat uns beobachtet.Da wir keine großen Anstalten gemacht haben, hat er uns weiterhin aufmerksam beobachtet und wir Ihn natürlich auch. Jeder war gespannt was jetzt passieren würde.Ganz ruhig setzte er sich dann links neben den Damenabschlag hin und beobachtete uns. Auf seiner Kehrseie sitzend hat er zu uns schauend gewartet.Alle Spieler des Flights haben dann ihre Abschläge durchgeführt, der Ballflug wrude vom Fuchs und von den Spielern verfolgt.Wir haben dann noch einem Moment gewartet, da dieses Schauspiel einfach herrlich war.Als wäre dies selbstverständlich, ist der Fuchs dann aufgestanden und verschwand links neben dem Fairway im Unterholz.Wir haben unser Erlebnis im Club berichtet. Weitere Spieler konnten dieselbe Geschichte berichten.Junger Fuchs kommt, schaut sich eine Weile das Golfspiel an und trottet dann ganz ruhig weiter. Neben Rehen, einem Hirsch, Hasen und Eichörnchen ist das eine der schönsten Begegnungen mit einem Tier.Für mich selber hoffe ich, dass der Fuchs auch weiterhn gute Erfahrung mit Menschen haben wird. PS: Eine andere Story ist das mit den Raben. Seit einigen Jahren passiert es immer wieder, dass die Raben bei uns auf dem Golfplatz den Spielern die Bälle auf ihrer Runde einfach vor der Nase wegklauen. Zuerst glaubte man immer, dass man den Ball verschlagen hat. Ich selber war auch einmal in einem Flight, da hat bei Loch 9 ein Rabe den abgeschlagenen Ball vom Fairway einfach aufgenommen und ist damit weggeflogen. Weiterhin viel Spaß beim Sammeln von Tiergeschichten der besonderen Art. Mit freundlichen Grüßen Dieter Sarnes Artikel zu diesem Thema:

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