30.06.2014 | 06:19

James Heath gewinnt BMW i8

golftime
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Köln – Wenn es jemals einen elektrisierenden Schlag gegeben hat, dann ist er am Sonntagmorgen James Heath gelungen. Mit einem Eisen 7 schlug der Engländer in der Finalrunde der BMW International Open an der 16. Spielbahn (Par 3, 156 Meter) ein Ass – und erhält dafür einen der aufregendsten Hole-in-One Awards der Turniergeschichte: den Plugin-Hybrid-Sportwagen BMW i8. „Ich kann das gar nicht glauben, ich bin wirklich sprachlos. Der BMW i8 ist ein atemberaubendes Auto und 137.000 Euro wert, das ist mehr als dreimal so viel wie mein bisher höchstes Preisgeld. Ich habe wegen des Wassers auf der rechten Seite nach links gezielt, und mit Backspin ging der Ball dann rein“, sagte der 31-Jährige. „Insgesamt ist es mein 15. Ass, in einer Turnierrunde mein zweites. Und was für eins!“ Dr. Friedrich Eichiner, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen, überreichte zusammen mit Turnierpräsident Roland Krüger, Leiter BMW Group Region Deutschland. „Das Ass von James Heath, mit dem er heute den BMW i8 gewonnen hat, war ein besonderes Highlight. Herzlichen Glückwunsch zum BMW i8.“ Für den ehemaligen englischen Amateur-Meister, der seit 2004 Profi ist, sich aber noch nicht fest auf der European Tour etablieren konnte, war das heutige Ass der wertvollste Schlag seiner Karriere. Heath wurde 2002 als Sieger der „Faldo Junior Series“ von Nick Faldo entdeckt. Der sechsmalige Major-Sieger steht Heath bis heute mit Rat und Tat zur Seite. Heath hatte sich das Ticket für die aktuelle European-Tour-Saison über die Qualifying School gesichert und in dieser Saison bisher 30.450 Euro erspielt. Bei der 26. BMW International Open hat damit das fünfte Hole-in-One-Car einen neuen Besitzer gefunden. Bereits bei der Premiere des einzigen European-Tour-Turniers in Deutschland auf Gut Lärchenhof war ein Engländer mit einem Ass erfolgreich: Andrew Marshall gewann im Jahr 2012 ein BMW 640i Gran Coupé. Zwei Mal in der Turniergeschichte gelang Pros aus Frankreich der Schlag ins Glück. 2010 wurde Jean-François Lucquin mit einer BMW 535i Limousine belohnt, 2001 bekam sein Landsmann Raphaël Jacquelin die Schlüssel zu einem BMW Z8 überreicht. Den ersten Hole-in-One Award, ein BMW 325i Cabrio, holte sich 1991, als die BMW International Open erst zum dritten Mal ausgetragen wurde, der US-Amerikaner Jay Townsend. © GOLF TIME Verlag GmbH

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