11.08.2013 | 21:29

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Jordan Spieth – Der heißeste Rookie der Welt gewinnt sein erstes Turnier auf der PGA Tour. Es gibt gewisse Früh-Indikatoren, die im Golf auf etwas Großes hindeuten und bei dem jungen Mann aus Texas treffen diese Indikatoren gleich mehrfach zu. Jordan Spieth ließ die Golfwelt 2011 aufhorchen, als er zum zweiten Mal die U.S. Junior Amateur Championship gewinnen konnte. Außer ihm war nur Tiger Woods zweimal beim wichtigsten Turnier für Amateurgolfer unter 18 Jahren siegreich. Bevor der Teenager mit 18 Jahren Berufsgolfer wurde, thronte er auf Platz 1 der amerikanischen Junioren-Amateurrangliste. 2010 wurde ihm als erstem Amateur seit 1995 die Ehre zuteil, zur HP Byron Nelson Championship eingeladen zu werden, wo er als sechstjüngster Spieler aller Zeiten den Cut bei einem PGA Tour Event überstand und am Ende den geteilten 16. Platz belegen konnte. 2012 wurde Jordan Spieth bester Amateur bei der U.S. Open, als er auf Rang 21 ins Ziel kam. Im Dezember 2012 wagte er als Neunzehnjähriger den Sprung ins Profilager. Ein geteilter zweiter Platz bei der Puerto Rico Open und der geteilte siebte Rang bei der Tampa Bay Championship sorgten dafür, dass Spieth 2013 beliebig viele Sponsoreneinladungen auf der PGA Tour annehmen durfte, was unter anderem auch vom Landmaschinenhersteller John Deere genutzt wurde. Eine gute Entscheidung, denn Spieth war gekommen, um Golfgeschichte zu schreiben. Zu Beginn der Finalrunde am Sonntag sah es für den Youngster jedoch nicht allzu gut aus. Er lag sechs Schläge im Rückstand und spielte gleich ein Bogey an Loch 1. Dann aber gelangen ihm Birdies auf fünf der sechs letzten Bahnen, wobei er auf der 18 aus dem Bunker einlochen konnte. „Das war der beste Glücksschlag meines Lebens!“ Am Ende lag er gleichauf mit Zach Johnson und David Hearn und musste ins erste PGA Tour-Play-off seines Lebens. Bis dahin hatte Spieth genügend Zeit, um sich auszumalen, was ein potenzieller Sieg für seine noch junge Karriere bedeuten würde: neben dem Preisgeld von 828.000 Dollar auch ein Startplatz bei der Open Championship in Muirfield sowie zwei sorgenfreie Jahre auf der PGA Tour und die Teilnahme am FedEx Cup-Play-off. Fünfmal blieb er nervenstark und setzte sich schließlich mit einem kurzen Putt gegen Johnson und Hearn durch. Seit 1931 ist er der erste Teenager, der auf der PGA Tour gewinnen konnte. Keine Frage, Jordan Spieth gehört die Zukunft, denn er lässt jetzt schon andere Wunderkinder wie bspw. Rory McIlroy recht alt aussehen . . . © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:

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