05.07.2016

Planung ist alles

golftime
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Obwohl ich in diesem Jahr bereits 13 Turniere gespielt habe, fühlt es sich an, als würde die Saison erst jetzt so richtig losgehen. In den nächsten Wochen und Monaten erwartet uns auf der LPGA Tour ein ziemlich straffes
Programm: Vier Majors und die Olympischen Spiele, an Highlights mangelt es also nicht! Gerade deshalb ist es extrem wichtig für mich geworden, einen gut durchdachten Turnierplan zu haben.
Hört sich easy an, ist aber im Profigolf gar nicht so leicht. Schließlich ist es körperlich durchaus möglich, sechs bis acht Wochen am Stück zu spielen. Mental sieht es dagegen anders aus. Ich habe in den vergangenen Jahren viel gelernt, aber Turniere auszulassen ist eine unangenehme Angelegenheit. Man sieht das Turnier im TV und denkt sich, „da könnte ich jetzt auch vorne mitspielen“. Stattdessen muss man zusehen, wie man in der Geld- und Weltrangliste überholt wird, während man zu Hause auf der Couch sitzt… Fühlt sich doof an, muss aber manchmal einfach sein! 
Ich habe für mich herausgefunden, dass ich, wenn ich frisch in ein Turnier starte, einfach besser spiele. Fünf Turniere in Folge sind dabei das Maximum, in der letzten Woche gehe ich dann meist schon mental „auf dem Zahnfleisch“. Das Leben aus dem Koffer und der ständige Turnierdruck werden dann einfach zu viel und es wird Zeit, mal wieder im eigenen Bett zu schlafen.
In diesen Jahr funktioniert meine Planung bisher sehr gut. Ich nehme mir jeweils die Woche vor der Women’s PGA Championship und der U.S. Women’s Open frei, sodass ich ausgeruht und bestens vorbereitet in die
Majors gehen kann. Außerdem spiele ich nicht mehr als vier Wochen in Folge. So habe ich das Gefühl, bei jedem Turnier wirklich zu einhundert Prozent meine Leistung bringen zu können und trotzdem entspannt in jede Turnierwoche zu starten. Ein gutes Gefühl!
Eure Caro

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