11.02.2015 | 12:25

Sind Sie ein Golfjunkie?

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Sie sind ein übermotivierter Golfer, wenn Sie: An einem Sonntag im Sommer um 5 Uhr morgens aufstehen, um bei Sonnenaufgang eine Runde Golf spielen zu können. Punkt 9 Uhr sind Sie wieder zu Hause, haben frische Brötchen im Gepäck und frühstücken gemeinsam mit Ihrer Familie, die Sie anschließend im Zoo abliefern. Dann fahren Sie zurück zum Golfplatz und spielen noch eine Runde. Anschließend holen Sie die Familie wieder ab. Sie sind ein fanatischer Golfer, wenn Sie: An einem Sonntag im Sommer um 5 Uhr morgens aufstehen, um bei Sonnenaufgang eine Runde Golf spielen zu können. Punkt 9 Uhr sind Sie wieder zu Hause, haben frische Brötchen im Gepäck und frühstücken gemeinsam mit Ihrer Familie, die Sie anschließend im Zoo abliefern. Dann fahren Sie zurück zum Golfplatz und spielen, bis die Sonne untergeht. Ihre Familie wartet zwei Stunden am Ausgang des Zoos vergeblich auf Sie, bevor sie ein Taxi nach Hause nimmt. Sie sind hoffnungslos golfsüchtig, wenn Sie: Bei Sonnenaufgang auf dem ersten Abschlag stehen – so wie jeden Morgen. Punkt 9 Uhr frühstückt Ihre Familie gemeinsam ohne Sie. Ihr jüngster Sohn glaubt an den Weihnachtsmann, aber nicht, dass es Sie wirklich gibt. Dann fährt Ihre Frau mit den Kindern und dem neuen Lebensgefährten (von dem Sie nicht glauben, dass es ihn wirklich gibt) in den Zoo. Sie haben noch nie den Geburtstag eines Greenkeepers in Ihrem Club verpasst. Nur wenn Sie sich in der letzten Kategorie wiedererkennen, können Sie hoffen, in die „Golf Nut Society“, die Vereinigung der Golfwahnsinnigen aufgenommen zu werden. Jedes Jahr wählt diese den „Golfjunkie des Jahres“. Ein Preisträger heißt David Mikkelson aus Seattle, der 56 Runden pro Monat und 449 Runden im Jahr spielte – als Durchschnittswert über einen Zeitraum von sechs Jahren! Ein anderer Gewinner namens Merle Ball aus Florida hingegen spielte in einem Jahr in allen 50 Staaten der USA als Rechtshänder. Im folgenden Jahr wiederholte er diesen Spaß – als Linkshänder, und innerhalb nur eines Monats! Aber das sind alles Waisenknaben gegen den Kanadier Bob Fagan. In den letzten 40 Jahren hat er 1.600 unterschiedliche Golfplätze gespielt. Einmal drehte er an einem Tag komplette Golfrunden auf sechs verschiedenen Plätzen – bei 45 Grad Celsius! Er brachte eine Par-Runde bei 35 Grad unter Null und Starkwind zustande. Er spielte Golf am Tag seiner Hochzeit – bei Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h. Sein „Windrekord“ liegt bei 135 km/h. Er hatte zwar Schwierigkeiten zu atmen und wurde permanent umgeweht, zudem musste er immer wieder vorbeifliegenden Bäumen ausweichen, aber schaffte immerhin neun Löcher. 2000 und 2001 gab er mehr Geld für Golf aus, als er in diesen beiden Jahren verdiente. Er besitzt etwa 3.000 Golfbücher, von denen er jedes einzelne mehrmals gelesen hat. Die Namen seiner Kinder hat er auf die Rückseite seines Regelbuchs notiert – damit er sie nicht vergisst. Seine beste Golfrunde war eine 57 auf einem Par-70-Platz. Sind auch Sie ein waschechter Golfjunkie? Lassen Sie uns an Ihren „Rekorden“ teilhaben und schreiben Sie mir: [email protected] Götz Schmiedehausen, stellvertretender Chefredakteur von GOLF TIME, Autor des Buchs „Golf oder gar nichts!“. Hat sein gesamtes Leben auf Golf ausgerichtet. Obwohl er seit Jahren auf überschaubarem Spielniveau stagniert, ist ihm kein Wetter zu schlecht, kein Zeitfenster zu klein und kein Umweg zuweit, um nicht noch schnell ein paar Bälle zu schlagen. Ist trotzdem im Vergleich zu echten Golfwahnsinnigen noch ein relativ harmloser Fall. © GOLF TIME Verlag GmbH

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