11.08.2015 | 13:21

Whistling Straits – Kaymers Place

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Diese Saison verläuft ähnlich wie die Jahre zuvor, nämlich etwas zu unkonstant für einen Spieler seines Formats. In Abu Dhabi verspielte der Düsseldorfer mit einer 75 am Sonntag einen zwischenzeitlichen 10-Schläge-Vorsprung und wurde Dritter. In Texas und beim Masters verpasste er drei Cuts in Folge, bei der U.S. Open war er auch nicht mehr am Wochenende dabei. Nun zeigt die Formkurve nach guten Vorstellungen in Paris und in St. Andrews wieder nach oben, dennoch stellt sich die Frage: Warum spielt ein begnadeter Golfer mit einem, selbst aus Profi-Sicht, beneidenswert kompakten Golfschwung, der bereits acht Wochen an der Spitze der Weltrangliste stand, nicht häufiger an Sonntagen um Siege mit? Ich kann nur mutmaßen und möchte dem aktuell zweitbesten deutschen Golfer aller Zeiten auch nicht Unrecht tun: Kaymer ist ein intelligenter, vielseitig interessierter Mensch, der sportlich in seinem Leben schon fast alles erreicht hat, der Golf auch liebt und lebt, aber eben ‚Gott sei Dank‘ nicht ausschließlich. Vielleicht ist das einer der Gründe für die aktuell fehlenden paar Prozentpunkte zu einem weiteren Sieg. Und warum nicht wieder in Wisconsin bei der PGA Championship an frühere Leistungen anknüpfen, wo er uns Golf-Fans vor fünf Jahren so sehr hat jubeln lassen? Ihr Gregor Biernath

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