27.11.2015 | 11:44

Wie sehr lassen wir uns terrorisieren?

golftime
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Wie die verschiedenen Terror-Anschläge der vergangenen Wochen und Monate gezeigt haben, müssen wir uns mit einem völlig neuen Sport-Bewusstsein auseinandersetzen. Wegen Bombendrohungen abgesagte Fußball-Länderspiele sind nur eine Seite der Medaille. Ich will gar nicht daran denken, welche Auswirkungen auch dem Golfsport drohen, wenn einmal das Masters oder der Ryder Cup ins Schussfeld der Terroristen geraten sollten. Wobei die Problematik ja nicht wirklich neu ist: Der Terror-Anschlag auf die Olympischen Spiele in München 1972 war der erste Akt der Aggression gegen unschuldige Sportler. Ich bin gerade zur Tennis-WM nach London eingeladen und habe – ehrlich gesagt – schon überlegt, ob ich mich dem drohenden Risiko eines Anschlages aussetze soll. Meine Meinung: Wir dürfen uns durch den Terror einzelner Wahnsinniger in unserer Freiheit, in unserem Denken und Handeln nicht einschränken lassen. Nur wenn die verblendeten Täter merken, dass sie mit ihrem unmenschlichen Terror nichts erreichen, sehe ich die Chance, künftig wieder ohne Angst und Schrecken ins Fußball-Stadion, auf den Tennis-Court oder auch auf den Golfplatz gehen zu können. Ihr Stefan Blöcher [email protected]

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