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Coverstory: 16. Solheim Cup REVANCHE
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4,5 Punkte bis zum Champagner 29.09.2018

Dream Team: Tommy Fleetwood und Francesco Molinari
Dream Team: Tommy Fleetwood und Francesco Molinari
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4,5 Punkte fehlen Europa zum Sieg im Ryder Cup. Der Nachmittag verläuft ausgeglichen.



10:6 - Europa geht mit einem stattlichen Vorsprung in die Einzel am Sonntag des 42. Ryder Cup. Das Team von Kapitän Thomas Bjørn muss am Sonntag noch 4,5 von zwölf möglichen Punkten einsammeln, um sich erneut als Sieger des Kontinentalwettkampfs feiern lassen zu dürfen.

Stenson/Rose gegen Johnson/Koepka 2&1

Die schwedisch-englische Kombination hat sich seit Jahren bewährt und liefert zuverlässig Punkte für die Europa-Auswahl. Die beiden Routiniers beeindruckt auch wenig, wenn Ihnen die geballte Gelassenheit der Nummer eins und drei der Welt entgegen gestellt werden. Bierruhig und souverän heißt es am Ende 2&1 für Rose und Stenson. Und man hatte irgendwie das Gefühl, sie hätten - falls notwendig - auch noch einen Gang höher schalten können.

Simpson/Watson gegen Norén/Garcia 3&2

Kurios: Das spielen die besten Golfer gegeneinander und dann wird Bahn zwei gleich mal mit einem Doppel-Par geteilt. Nun ja, der Ryder Cup ist eben der Ryder Cup und der Albatros Course des Le Golf National eine Bestie von Golfplatz. Das kann auch der Elite mal ein Misthieb passieren. Team Europa hatte an diesem Nachmittag allerdings ein paar Misthieben zu viel im Angebot und kam gegen die bewährte Kombination der Amerikaner nicht wirklich in die Partie. Ein souveräner Sieg der Amerikaner.

Fleetwood/Molinari gegen Woods/DeChambeau 5&4

Tiger Woods, der wieder auferstandene Messias, kann einem bei diesem Ryder Cup wirklich leid tun. Drei Mal stand der nun 80-malige Turniersieger bei diesem Kontinentalwettkampf am ersten Abschlag, drei Mal traf er dabei auf das absolute Dream Team der Europäer. Francesco Molinari und Tommy Fleetwood produzierten auch im Foursome ein Ergebnis deutlich unter Par - einfach zu gut für die Konkurrenz. Der vierte Sieg in der vierten Begegnung der beiden. Und Tiger Woods wird froh sein, wenn am Sonntag mal kein Molinari oder Fleetwood mit ihm am ersten Abschlag steht.


Spieth/Thomas gegen Poulter/McIlroy 4&3

Rory McIlroy hat bei diesem Ryder Cup noch nicht wirklich zu seiner Sahneform gefunden. Da half am Samstagnachmittag auch die Gesellschaft von Ryder-Cup-Held Poulter nicht viel. Der Engländer verliert zum ersten Mal in seinem Leben zwei Partien hintereinander.





Die Einzel am Sonntag:





Die Partien am Vormittag:


Garcia/McIlroy gegen Koepka/Finau 2&1

"Seine Leidenschaft ist ansteckend", bilanzierte Rory McIlroy über seinen Spielpartner Sergio Garcia. Und es war der scheinbar formschwache Spanier, der diese Partie bestimmte. 4 auf lag Europa nach 13 Löchern, musste dann aber drei Löcher in Folge abgeben. Dann lochte Garcia auf der 17 aus sieben Metern zum Birdie und zum Sieg. Es folgte ein Ausbruch des Jubels, den man seit Augusta 2017 nicht mehr vom Spanier gesehen hat. 

Casey/Hatton gegen Johnson/Fowler 3&2

Ein zuletzt nicht ganz in Bestform aufspielender Routinier und ein Rookie, der am ersten Tag nicht ganz zufrieden war gegen den besten der Welt und einen der nicht viel schlechter ist als der Beste. Am Ende endete die Begegnung auf der 16 mit einem Sieg von 3&2 für Europa. Der Ryder Cup hat eben seine eigenen Gesetze.

Fleetwood/Molinari gegen Woods/Reed 4&3

Was ist nur los mit Captain America? Patrick Reed, die bestimmende Person des Ryder Cup 2016 ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Amerikaner hackte sich von Rough zu Rough und hatte nicht viel beizutragen zum Werk von Tiger Woods, das bisher auch noch nicht wirklich überzeugend war. Und so hagelte es eine deftige Niederlage gegen das Dream Team aus Europa. Tommy Fleetwood, seinesgleichen Rookie, feiert mit dem italienischen Open-Sieger den dritten Sieg im dritten Match.

Spieth/Thomas gegen Poulter/Rahm 2&1

In Jon Rahm steckt ein unfassbares Potential und Talent, das er bei diesem Ryder Cup aber noch nicht wirklich auf die Wiesen des Albatros Course im Le Golf National bringt. Da half auch ein gut aufgelegter Ian Poulter nicht, um sich in der letzten Begegnung des Vormittags einen Punkte gegen die ausgebufften Amerikaner zu holen.


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