Auf ein Neues 01.02.2015

Wer träumt nicht davon: Im März bzw. je nachdem, wann es die Witterung zulässt, die Schläger wieder aus dem Keller zu holen, den angesammelten Staub liebevoll zu entfernen und mit ein paar netten Worten an die Hölzer und Eisen schon das Handicap beim ersten Turnier der Saison zu verbessern. In der Tat: Zu schön, um wahr zu sein.
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Manch engagierter Golfer war zumindest vorm „Angolfen“ noch ein, zwei Mal auf der Driving Range und während der Wintermonate sowieso im Golfsimulator und hat Pebble Beach zum 100sten Mal gespielt, zumindest virtuell. Ich möchte Ihnen nicht vorgaukeln, dass Sie vor dem ersten Turnier in diesem Jahr gleich stundenlang trainieren und mindestens eine Golfreise mit Ihrem Pro unternommen haben müssen, um sich von Beginn an zu verbessern. Jedoch gibt es den ein oder anderen Tipp, den ich Ihnen gerne mit auf den Weg geben möchte, um Ihrem Anspruch ein wenig näher zu kommen, sich zumindest schnellstmöglich zu verbessern: 1. Gehen Sie es gelassen an Dieser Tipp sollte einer Ihrer Grundsätze sein. Setzen Sie sich nicht unter Druck, warum auch? Immerhin müssen Sie ja mit Golf nicht Ihr Geld verdienen. Steht Ihr Leben auf dem Spiel? Verändern sich Ihre Lebensumstände bei einem guten oder schlechten Score? Wenn Sie alle diese Fragen mit „Nein“ beantworten können, haben Sie allen Grund, sich zu entspannen. Selbst bei einem „Ja“ sollten Sie relaxen, da Gedanken wie „ich muss jetzt gut spielen“ oder „der muss jetzt rein“ Sie nur unnötig verkrampfen lassen. Sie werden damit nicht Ihre optimale Leistung abrufen können. 2. Passendes Material Lassen Sie sich vernünftig fitten von der Schlägerfirma Ihrer Wahl oder bei ausgeschriebenen Fittingangeboten in Ihrem Club. In Eschenried können Sie sich in die Fittinglisten im Pro-Shop eintragen und das als kostenlosen Service. Das gilt auch für Putter-Fittings. 3. Sportliche Betätigung Wir Golfer müssen uns ja immer wieder anhören, dass Golf kein Sport sei. Glauben Sie mir, ich habe Golf als Hochleistungssport betrieben und kann Ihnen versichern: Golf ist ein Sport. Aber: Kennen Sie irgendeine Sportart, für die man nicht zumindest ein wenig Kondition benötigt? Ich möchte Ihnen somit nahelegen, auch wenn es noch so matschig draußen ist und die Plätze gesperrt sind, ein paar Runden im Park oder im Wald joggen oder Nordic Walken zu gehen. Auch der ein oder andere Besuch im Fitnessstudio ist durchaus empfehlenswert. 4. Trainerstunden Zur Genüge kenne ich die Aussagen: „Für mich lohnen sich Trainerstunden nicht“, oder „ich will ja nur Golf spielen, ich brauche die ganze Technik nicht“. Das Lustige daran ist nur, dass genau diese Golfer sich am allermeisten darüber ärgern, wenn es nicht klappt mit der Handicapverbesserung, über den verzogenen Ball gleich am ersten Abschlag oder den verlorenen Zock gegen die Spielpartner im Club. Das waren jetzt ein paar wenige Tipps für den Anfang. Falls Sie Lust auf mehr bekommen haben, besuchen Sie meine Golfakademie in Eschenried oder unsere Facebookseite, wo es regelmäßig neue Tipps und Tricks gibt! Martina Eberl-Ellis: Die dreifache Siegerin auf der Ladies European Tour ist seit Herbst 2010 Mutter und betreibt seit Mai 2011 die Martina Eberl Golfakademie im Münchner Golf Eschenried. www.martina-eberl-golfakademie © GOLF TIME Verlag GmbH
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