golf time 42020
Coverstory: PHIL MICKELSON DER STRAHLEMANN
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Back to Basics! 20.10.2015

Der Schwung vieler Amateure ist meist recht ordentlich: Nur viele kleine Fehler führen zu unbefriedigenden Erlebnissen
Bevor Sie etwas an Ihrem Schwung ändern, überprüfen Sie Ihre Basics. Hier im Bild: Ben Hogans Griff bei einem Eisen
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Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Schwung Ihnen Probleme bereitet, dann überprüfen Sie zuerst Ihre Ausgangsposition. Viele Schüler, die sich zum ersten Mal bei mir coachen lassen, erzählen euphorisch, was sie über ihre eigenen Schwungfehler denken. Sie erklären mir, was sie schon alles wissen, was sie falsch machen und an was sie bereits gearbeitet haben. Und die meisten haben schon unzählige Male versucht, die nervige Schleife aus ihrem Schwung zu bekommen. Ich lasse meine Schüler dann sehr gerne erzählen. Jedoch sage ich ihnen auch: „Wir fangen in der ersten Stunde gezielt mit den ,Basics‘ an.“ Das sind: Meistens sind sie erstaunt, wie viel sie damit schon „reparieren“ können. Wenn es dann zu dem Punkt „Ausrichtung auf dem Platz“ geht, das heißt, sich ohne Ausrichtungshilfen auch auf der Driving Range zu einem bestimmten Ziel ausrichten zu können, öffnet dies wirklich den meisten die Augen. Ausrichtung. Wenn ich eine Behauptung aufstellen müsste, dann würde ich sagen, dass sich von zehn Schülern acht meist zu ungenau bzw. falsch ausrichten. Und das lässt dann den ungewünschten Schwungschleifen als Reaktion auf diesen Ausrichtungsfehler freien Lauf. Falls Sie die ersten beiden Punkte richtig machen, Ihr Ball geht jedoch immer noch nicht Richtung Ziel, gibt es zwei Fehlerquellen, die ich überprüfen würde: Wenn Ihr Schlägerblatt im Treffmoment verkantet (geschlossen nach links/offen nach rechts für Rechtshänder) ist, dann können Sie allerdings einen noch so fehlerfreien Ebenenschwung und Griff haben, der Ball wird am Ende dennoch nicht im Ziel landen. Wie Sie die Schlägerblattstellung jedoch korrigieren, erfahren Sie von Ihrem Pro. Dieses Problem lässt sich meist nicht mit nur ein paar Worten lösen. Schwungtempo. Zum Schluss noch etwas ganz Wichtiges, das vor allem bei Männern häufig zu beobachten ist: Bitte legen Sie den Glauben ab, dass, je schneller Sie schwingen, desto weiter der Ball fliegen wird. Hier ist ganz wichtig: Das Tempo muss passen bzw. der gesamte Rhythmus. Nur so kann die Muskelkette bzw. die Abfolge der verschiedenen Kraft-Vektoren im ganzen Körper funktionieren. Und nur so kann die Kraftübertragung auf den Schläger/Ball voll ausgeschöpft und ordentlich Länge generiert werden. Fazit. Überprüfen Sie also, wenn Sie Probleme in Ihrem Schwung sehen, immer zuerst die wichtigen, grundlegenden Punkte in Ihrer Schlagvorbereitung. Der Schwung ist in den meisten Fällen gar nicht so tragisch, wie Sie befürchten. Es sind vor allem die vielen kleinen Fehler, die das Gesamtbild verzerren und sich schließlich addieren! © GOLF TIME Verlag GmbH Info: www.martina-eberl-golfakademie.de


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