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Coverstory: Caroline Masson POWER GIRL
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Beständigkeit über 18 Löcher 11.07.2016

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Verbessern Sie Gleichgewicht und Stabilität im Schwung.

Sind Sie einer dieser Golfer, die beim Golfschwung zu weit zur Seite schwanken? Dies ist leicht zu erkennen, wenn Ihr Kopf beim Ansprechen weit von seiner ursprünglichen Position abweicht (siehe Bilder 1, 2 & 3).

Möglicherweise haben Ihre Spielpartner oder Ihr Golf Pro Sie bereits darauf aufmerksam gemacht, aber jedes Mal, wenn Sie versuchen, es zu verbessern, spielen Sie noch schlechter als zuvor?

Wenn dem so ist, dann schlage ich Ihnen folgende, äußerst effektive Übung vor, um diesen Fehler zu korrigieren. Sie können sie direkt auf dem Golfplatz anwenden, weil sie so leicht ist.

DIE AUSWIRKUNGEN DES SCHWANKENS

Zu den zahlreichen, sehr unterschiedlichen Auswirkungen gehören zum Beispiel:
» Unbeständigkeit im Schwung schlecht getroffene Bälle
» das Treffen des Balls zu früh oder zu spät im Schwung
» ein „Pull“ (der Ball fliegt bei einem Rechtshänder direkt nach links) oder
» ein „Slice“

Es kann sein, dass Sie im Rückschwung (Bild 2) oder im Durchschwung (Bild 3) zu sehr schwanken, aber es ist unwahrscheinlich, dass Ihnen beides in einem Schwung passiert.

Die Herausforderung ist, dass Ihr Schwung sich wahrscheinlich gut anfühlt, obwohl er nicht effektiv ist, und wenn Sie versuchen, dem Schwanken entgegenzuwirken, fühlt es sich steif an und Sie hören wahrscheinlich auf, Ihren Körper zu drehen. Dies ist natürlich keine Lösung (Bild 3).

DIE KAGAMI VISUALISIERUNG

Stellen Sie sich vor, ein Pfahl würde durch Ihren Körper gehen. Er geht durch Ihren Kopf, durch die Wirbelsäule, verlässt Ihren Körper durch das Steißbein und ist hinter Ihnen im Boden fixiert. Über Ihrem Kopf wird der Pfahl von einem Holzbalken stabil in Position gehalten. 

Da Ihr Körper Ihrem Geist folgt, wird durch die Visualisierung Ihr Schwanken aufhören und Sie werden sich mehr um Ihre eigene Achse drehen (Bild 4).

Der Schlüssel für einen effektiven Schlag ist das Drehen des Körpers um die eigene Achse (Kopf und Wirbelsäule), und dass man den Oberkörper weder nach oben noch nach unten und auch nicht zu viel zur Seite bewegt. Wenn man dies tut, verändert das die Beziehung des Körpers zum Ball, und zur Kompensation beugt man sich oder bewegt sich seitwärts im Rückschwung, um den Ball zu treffen. Manchmal kompensiert man gut, dann wiederum nicht. Dies ist der Grund für Unbeständigkeit des Spiels auf dem Golfplatz.

Bitte geben Sie sich keine Instruktionen, denn Ihr Körper wird sie wahrscheinlich falsch interpretieren und sämtliche Bewegungen, inklusive der erforderlichen Schulter- und Hüftdrehung, reduzieren. Das Kleinhirn versteht keine verbalen Anweisungen, es kann jedoch Vorstellungen leicht und akkurat umsetzen, da es für die ganze feinmotorische Koordination verantwortlich ist.

In der vorgeschlagenen Visualisierung können Ihre Hüfte und Schultern gut um den Pfahl rotieren. Der einzige Zweck des Bilds ist, Ihre Achse während des Schwungs ruhig zu halten und das Schwanken zu verringern (Bild 5).

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg mit dieser wirkungsvollen Vorstellung!

Info:
www.kagami.de


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