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Coverstory: Masters Tournament WUNDER WOODS
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Canizares hat den Durchblick 10.05.2015

Alejandro Canizares
Henrik Stenson
Rory McIlroy
Justin Rose erhält
Lee Westwood
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Dubai, Vereinigte Arabische Emirate – Alejandro Canizares aus Spanien hat sich mit einer 66er-Runde (-6) auf dem Jumeirah Golf Estates die Führung erspielt. Doch Henrik Stenson aus Schweden, der diese Woche Geschichte schreiben will, ist ihm dicht auf den Fersen. Es ist schon eine Weile her, dass Canizares ganz oben auf dem Leaderboard stand. 2006 gewann der Spanier in seinem erst dritten Start auf der European Tour sein erstes Turnier. Doch das war bisher auch das letzte Mal, dass er einen Triumph feiern konnte. Seit fast sieben Jahren und über 200 Turnieren ist Canizares mittlerweile ohne Sieg. Ob der geborene Madrilene seine Führung bis zum Ende der Woche vor einem Weltklassefeld verteidigen kann, wird daher wohl in erster Linie eine Nervensache sein. Dass er Nerven aus Stahl besitzt, das zeigt dagegen wieder der aktuell Führende im "Race to Dubai", Henrik Stenson. Mit nur zwei Schlägen Rückstand auf Canizares hat sich der Schwede zum Auftakt auf den geteilten 5. Platz gespielt – trotz Handverletzung. Und es hätte ein noch besserer Start werden können, denn der Schwede fing sich mit einem Drei-Putt auf dem 18. Loch das einzige Bogey seiner Runde ein. "Ich habe am Ende ein bisschen die Konzentration verloren. Die harte Arbeit der vergangenen Monate hat sich hier bemerkbar gemacht", erklärte Stenson. Gute Arbeit hat bisher auch Martin Kaymer geleistet. Mit einer 70er-Runde (-2) liegt der Mettmanner derzeit auf dem geteilten 10. Platz und damit nicht weit vom Führenden entfernt. Der zweite Deutsche im Feld, Marcel Siem, der mit einem lädierten Meniskus auf die Runde ging, muss dagegen die Zähne zusammenbeißen. Nach einer Cortison-Injektion in sein malades Knie kann er nur eine 75er-Runde (+3) ins Clubhaus bringen und damit den geteilten 46. Platz erreichen. Titelverteidiger Rory McIlroy bringt übrigens eine 71er-Runde (-1) nach Hause und ist damit sehr zufrieden: "Es ist gut, dass ich mein Spiel wieder im Griff habe. Dieses Jahr werde ich noch zwei weitere Turniere spielen – und ein Sieg wäre jetzt wirklich wichtig für mein Selbstvertrauen." © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:


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