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Check-List für Chip und Pitch 19.09.2013

Ian Holloway
Enger Stand, mit jedoch etwas Abstand zwischen den Beinen
Ian Holloway
Machen Sie ein paar realistische Probeschwünge
Ian Holloway
Führen Sie den Schlag konsequent aus
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Bis heute werden der Chip und der Pitch oft als unterschiedliche Schläge betrachtet und gelehrt. Zu Recht?


Ian Holloway, Jahrgang ’80, Fully Qualified PGA Professional der David Leadbetter Golf Academy im Golfclub Velbert-Gut Kuhlendahl 

Sind Pitch und Chip zwei unterschiedliche Schläge? Ich stimme mit dem nicht ganz überein. Meiner Meinung nach unterscheiden sich die beiden Schläge einzig durch unterschiedlich lange Zeit, die der Ball zunächst in der Luft und anschließend auf dem Boden verbringt. 

Ich sehe beim Pitchen und Chippen im Training keinen Anlass, unterschiedliche Techniken zu lehren. Ich sehe es simpler – wenn ich möchte, dass der Ball kürzer fliegt, muss ich einfach einen kleineren Schwung anwenden, enger stehen, und andersherum. Wenn der Ball hoch fliegen und schnell stoppen soll, so benötigen wir ein Wedge mit viel Loft, z. B. ein Lob Wedge. Soll der Ball hingegen flach fliegen und mehr rollen, so eignet sich hierfür ein 9er-, 8er- oder gar 7er-Eisen. Wichtig ist, dass Sie stets die einfachste Variante wählen. 

Check List: 

  • Enger Stand, mit jedoch etwas Abstand zwischen den Beinen.
  • Ballposition mittig bis leicht rechts der Körpermitte. 
  • Die Körpermitte befindet sich über dem Ball, vielleicht sogar ein wenig davor, in Richtung Ziel gesehen.
  • Die Position Ihrer Körpermitte können Sie übrigens mit einem herabhängenden Schläger überprüfen. 
  • Die Hände befinden sich nur wenig vor dem Ball.
  • Im Schwung arbeiten Körper, Arme und Hände als eine Einheit. 
  • Der Oberkörper dreht sich im Schwung leicht mit. 
  • Im Finish sind Kopf und Oberkörper leicht in Richtung Ziel gedreht 


Tipp: Viele Amateure gehen relativ unbedarft an die Spielsituation heran, ohne sich vorher einen genauen Plan zurechtgelegt zu haben. 

Hier ein grober Fahrplan: 

  • Bestimmen und visualisieren Sie die Landezone 
  • Fühlen Sie sich in den anstehenden Schlag hinein 
  • Machen Sie ein paar realistische Probeschwünge 
  • Führen Sie den Schlag konsequent aus



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