golf time 42020
Coverstory: PHIL MICKELSON DER STRAHLEMANN
Newsletter-Abo

Bleiben Sie am Ball: Abonnieren Sie unseren, zweimal pro Woche erscheinenden, Newsletter.

Chip das Ding 29.06.2010

Jon Taylor: Der Cut Chip
0
Heute möchte ich Ihnen den Standard Chip und den Cut Chip vorstellen. Beide haben im Gegensatz zum Chip Putt gemein, dass sie mehr Spin erzeugen. Indem Sie dadurch den Rollweg verkürzen, können Sie das ein oder andere Hindernis sowie Wellen aus dem Spiel nehmen.

Um extra Spin und mehr Länge zu generieren, müssen Sie härter schlagen. Das heißt: Sie müssen weiter ausholen als beim Putt Chip. Die Konsequenz ist eine komplexere Bewegung. Wir sprechen aber lediglich von einer kleinen Version des normalen Schlages.

Nehmen Sie Ihre normale Ansprechposition ein – zunächst mit dem Pitching Wedge. Der Ball sollte in der Mitte liegen, also gegenüber Ihres Brustbeins. Stellen Sie sich nun etwas enger und nehmen Sie den linken Fuß zehn Zentimeter zurück und den rechten fünf nach vorne (bei Rechtshändern).

Das führt dazu, dass Ihre Hüften leicht nach links drehen. Halten Sie dabei Ihre Schultern parallel zur Ziellinie und kreieren Sie so den sogenannten "X Factor", den die Schultern und Hüften normal beim Ausholen erzeugen, bereits beim Ansprechen.

Nun genügt bereits eine sehr kleine Körperdrehung, um die erforderliche Spannung in Ihrem Körper aufzubauen. Lehnen Sie sich schließlich leicht nach links, so dass 80 Prozent Ihres Gewichts auf dem linken Fuß sind. Das hilft dabei, von oben nach unten auf den Ball zu schlagen, diesen dabei also mit viel Spin in die Luft zu "quetschen".

Von Jonathan Taylor, Head Pro der "The Move Academy". Der Engländer und GOLF TIME-Buchautor hat zunächst „The Move“ und schließlich „Swing Simply“ entwickelt, ist Fellow of the English PGA sowie G1 Class Professional der PGA of Germany.


Artikel zu diesem Thema:
Kommentare 0 Bitte registrieren (erstmalig) Sie sich bzw. loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu schreiben
AUCH VON INTERESSE