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Coverstory: Homestory Sandra Gal GALAKTISCH
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Das erste Major der Golfsaison 29.03.2017

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Turniere kompakt: Unsere Vorschau auf die wichtigsten Turniere der Woche.

LPGA Tour/ANA Inspiration: Wer gewinnt das erste Major des Jahres? Auf der LPGA Tour wird das ANA Inspirationgespielt. Kann Lydia Ko ihre Position als Nummer 1 der Welt behaupten?

Rancho Mirage, Kalifornien – Seit 75 Wochen thront der 19jährige Teenager Lydia Ko aus Neuseeland auf Platz Eins im Damengolf. Nur zweimal verpasste sie bei ihren 95 Starts auf der LPGA Tour den Cut. Trotzdem knirscht es im Gebälk der erfolgsverwöhnten Ko. Denn ihre ärgste Konkurrentin Ariya Jutanugarn aus Thailand hat es trotz Kos Erfolge geschafft, bis auf Schlagweite an die Titelverteidigerin der ANA Inspiration aufzuschließen. Denn sollte (Achtung! Konjunktiv!) die Thailänderin das Turnier gewinnen, würde Lydia Kos Regentschaft (vorerst) enden.

Lydia Ko hat in der Frühphase der Saison so einiges verändert. Ein neuer Caddie, ein neuer Schlägerausrüster und auch ein neuer Coach sollten die Vormachtstellung der blutjungen Dame absichern. Von überragendem Erfolg war dieser Aktionismus bislang noch nicht gekrönt. Doch in Lydias Welt spielt der Platz an der Sonne ohnehin nur eine untergeordnete Rolle. "Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal das Rolex-Ranking gecheckt habe", erklärte Ko in einer Pressekonferenz. "Ich stolpere darüber, wenn ich eine Nachricht erhalte, wie eng es an der Spitze geworden ist. Abgesehen davon, interessiert es mich nicht."

Trotzdem glauben viele Experten, dass die vielen Veränderungen im Ko-Lager durchaus auf den Druck zurückzuführen sind, der von den Mitbewerbern wie Jutanugarn auf Ko ausgeübt wird. Sie versuchen, immer besser zu werden und nehmen Veränderungen vor, die zuweilen das Gegenteil des gewünschten Effekts zur Folge haben.  

Für Deutschland werden Sandra Gal und Caroline Masson an dem Major teilnehmen.



PGA Tour/Shell Houston Open: Masters-Warm-up in Houston – die Crème de la Crème der PGA Tour ist (fast) vollzählig angetreten

Humble, Texas – Dustin Johnson hat es nach seinem Sieg bei der WGC-Dell Technologies Match Play in der letzten Woche vorgezogen, eine Ruhepause einzulegen. Seine Kollegen hingegen nutzen die Gunst der Stunde, eine Woche vor dem Masters in Augusta ihr Spiel aufzupolieren und aufgrund der Abwesenheit der Nummer Eins der Welt realistischere Siegchancen zu erhalten.

Der Spanier Jon Rahm ist nach seinem zweiten Platz in der Vorwoche und seinem Sieg bei der Farmers Insurance Open 2017 in die Oberliga der PGA Tour aufgestiegen. Er wird an der Seite von Publikumsliebling Phil Mickelson und Daniel Berger die ersten beiden Runden spielen. Rahm sagte jedoch vor dem Turnier, dass er sich sehr müde fühlt. Trotzdem möchte er mit dem Turnier in Houston im Rhythmus bleiben. "Ich bin 22 Jahre alt und hoffe, ich kann das wegstecken, bevor es am Donnerstag losgeht."

Jordan Spieth gilt trotz der aktuellen Dominanz Dustin Johnsons, die zuweilen an Tiger Woods beste Tage erinnert, immer noch als Top-Favorit in Augusta. Der Texaner spielt an der Seite von Patrick Reed, der aus Houston stammt, und Olympia-Champion Justin Rose.

Nur Alex Cejka wird in Houston die deutschen Farben vertreten, aus österreichischer Sicht ist Bernd Wiesberger am Start.



PGA Tour Champions/ Mississippi Gulf Resort Classic: Jiménez, Langer und Lehmann sind die Top-Favoriten

Biloxi, Mississippi – Der Spanier Miguel Angel Jiménez musste 2016 schon eine ganz besondere Schlussrunde aufs Parkett zaubern, um sich den Sieg bei der Mississippi Gulf Resort Classic zu sichern. Seine 64 war die niedrigste Finalrunde in der Geschichte des Turniers. Doch um seinen Titel zu verteidigen, muss der Zigarren-Fan an einigen Hochkarätern vorbei.

Tom Lehmann befindet sich nach seinem beeindruckenden Sieg bei der Tuscon Conquistadores Classic vor zwei Wochen in absoluter Hochform. Er spielte eine neuen Turnierrekord (199 Schläge) und konnte während seiner drei Runden 20 Birdies und ein Eagle spielen.

Ein neuer Faktor auf der Champions Tour könnte Steve Stricker werden. Der zwölffache PGA Tour-Sieger hat bei seinem Debüt bei den alten Herren sofort einen zweiten Platz erreicht.

Bernhard Langer spielte in Tucson die beste Schlussrunde (65 Schläge) und notierte seine 32. Runde unter Par in Folge. Bei seinen 191 Starts auf der Champions Tour kam Langer 75 Mal unter die Top 3. 


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