Das neue Juwel der Silberküste 03.08.2017

Neues Juwel an der Silberküste: West Cliffs Golf Links
Neues Juwel an der Silberküste: West Cliffs Golf Links
Ein Dye-Design: West Cliffs Golf Links
Ein Dye-Design: West Cliffs Golf Links
West Cliffs Golf Links liegt 300 Meter hinter der Küstenlinie, den Atlantik sieht man von jeder Bahn aus
West Cliffs Golf Links liegt 300 Meter hinter der Küstenlinie, den Atlantik sieht man von jeder Bahn aus
Im Clubhaus dominieren Naturwerkstoffe
Im Clubhaus dominieren Naturwerkstoffe
Die Panoramafensterfront gibt einen direkten Blick auf den Atlantik frei
Die Panoramafensterfront gibt einen direkten Blick auf den Atlantik frei
14 Jahre Bauzeit: West Cliffs Golf Links
14 Jahre Bauzeit: West Cliffs Golf Links
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Die spektakuläre neue Golfanlage bereichert die ohnehin erstklassige Golfregion nördlich von Lissabon - von Damian Bungart.

Die Aussicht und das Ambiente sind kaum zu toppen: Weißer Sandstrand, raue Felsen und der brandende Atlantik charakterisieren die Küste rund eine Stunde nördlich von Lissabon. Mit dem Linksplatz West Cliffs Golf Links gewinnt die bekannte Golfdestination rund um das Städtchen Óbidos nun ein golferisches Highlight hinzu. Eigentlich sollte es keine Überraschung sein, dass die 18 Golfbahnen und das hochmoderne Clubhaus perfekt gelungen sind. Denn von der ersten Idee für das Bauprojekt bis zur Eröffnung sind 14 Jahre vergangen. 

14 Jahre Planungs- und Bauzeit sind viel – auch für eine Golfanlage. „Wir haben es hier mit einer einzigartigen Naturlandschaft zu tun. Da waren die örtlichen Behörden extrem streng“, blickt die verantwortliche Golfplatzarchitektin Cynthia Dye (Dye Design) gelassen auf die zeitinten sive Zusammenarbeit mit den portugiesischen Bau- und Landschaftsämtern zurück. Betrachtet man das Endprodukt, waren die Diskussionen über „jeden einzelnen Baum“ lohnenswert: Dyes 4.533 bis 6.382 Meter (je nach Abschlag) langer Par-72-Parcours schlängelt sich, wie von der Natur selbst erschaffen, durch die Sanddünen der Silberküste.

Sand als natürliches Hindernis

Entsprechend dient der Sand als natürliches Hindernis. Die durchweg breiten Fairways der spektakulären 18 Bahnen werden von Pinienbäumen und unberührter Küstenvegetation gesäumt. Verliert sich der Blick beim Gang über den Platz nicht im Farbenspiel der vielen unterschiedlichen Pflanzen, schweift er zweifellos Richtung Ozean. Denn der Atlantik ist von jeder Golfbahn aus zu sehen. Die oft steifen Meeresbrisen machen das Spielerlebnis zu einer besonderen Herausforderung. Hier seien die beiden aufeinanderfolgenden Par-5-Löcher Nummer 6 und 7 genannt: Zunächst geht es landeinwärts mit dem Wind, dann gen Ozean gegen den Wind. Anstrengung oder Genuss? 

Beides. Der abschließende Blick vom 7. Grün ist einfach atemberaubend und entschädigt allemal für den 537-Meter-Kraftakt zuvor. Diese Ausblicke und die Lage des Platzes, 300 Meter hinter der Küstenlinie, sollen auch das Immobiliengeschäft in der Region ankurbeln. Deshalb entstehen um die West-Cliffs-Golfanlage herum sowie zwischen einigen Bahnen Häuser und Villen, auch ein Luxushotel ist geplant. 

Die natürliche Schönheit und das spektakuläre Kursdesign dieses Juwels an der Silberküste verändern diese Baumaßnahmen indes nicht. Das ist gut so.

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