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Coverstory: Dustin Johnson DJ UNZENSIERT
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Das war 2015 . . . 07.12.2015

Was haben wir denn da?: 2015 war für Material-Fans ein Jahr der Superlative
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Was hat uns 2015 gebracht? War das neue Material wirklich so gut? Was waren die Highlights der vergangenen Saison in Sachen Equipment? Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, und wir haben uns die Zeit genommen, in den Rückspiegel zu blicken. Was dieses Jahr in Sachen Material nicht besonders spannend? An erster Stelle kann man den Trend zu hochwertigen Schäften als Standardoption nennen. Es ist inzwischen zur Normalität geworden, dass die Hersteller mindestens in einer ihrer Produktserien sehr gute Standardschäfte ohne Aufpreis zur Verfügung stellen. Ob das Produkte aus den Fabriken von Aldila, UST oder Mitsubishi Rayon sind – die Qualität ist durchwegs sehr hoch. Hochwertige Sortimente. Es hat sich der Trend etabliert, dass viele Hersteller auf hochwertige Produkte in ihrem kompletten Sortiment setzen. Eine weitere Tatsache ist, dass die verfügbaren Produkte so breit gefächert sind, wie schon sehr lange nicht mehr. Sie suchen ein Fairwayholz mit hoher Schlagfläche, das eher als Option vom Tee fungieren soll? Kein Problem. Sie lieben Ihre langen Eisen und stehen mit Hybrids auf dem Kriegsfuß? Die Lösung lautet Driving Iron und wird wieder von vielen Anbietern produziert. Die Auswahl ist riesig. Bei den Eisen liefert das Angebot alles – vom Super-Game-Improvement-Satz bis hin zum chirurgischen Präzisions-Instrument; und auch hier wird die Palette der hochwertigen Standardschäfte immer größer. Ob nun UST Recoil, KBS Tour oder auch Kuro Kage TiNi – die Optionen ohne Aufpreis können sich sehen lassen. Auch die Palette an sehr interessanten und speziellen Upgrades wird bei einigen Lieferanten inzwischen größer als die Extras-Optionen bei so manchem Automobilanbieter. Der Bereich Custom Fitting rückt ebenfalls immer stärker in den Fokus. Dazu kommt der Markt der Exoten – vor allem im High-End-Bereich. Seien es Projekte wie Parsons Xtreme, Edelmetall oder Kimura. Im Segment der Griffe kamen ebenfalls interessante Ergänzungen hinzu. Die Puttermodelle und auch die Putteranbieter wachsen. Neue Philosophien, die oft noch immer ein Stückchen besser als das Vorhandene sind, wurden vorgestellt. Und – last, but not least – für uns ganz persönlich steht der Umstand, dass die Firmen nach und nach verstanden haben, dass ein etwas gemächlicheres Tempo bei den neuen Produktserien nicht schaden kann, ganz oben beim positiven Jahresrückblick. Das alles ist sehr spannend und es wird sicher im nächsten Jahr weitere Neuerungen geben, wenn das Verankern des Putters am Körper nicht mehr erlaubt ist. Wir hoffen, dass aus den ersten Äußerungen mittelfristig auch Änderungen resultieren und alle Beteiligten sich wieder in Ruhe mit den neuen Produkten befassen können, ohne dass Hektik im Markt ausbricht – weil der nächste Release schon am Horizont zu sehen ist. Johannes Herbig, Jahrgang ‘61, ist Inhaber der Fitting-Schmiede Clubmate Golf in Pfungstadt sowie im Jordan Golfdom in Köln. Info: www.clubmategolf.com © GOLF TIME Verlag GmbH


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