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Der Block zum Release 24.05.2016

Jon Taylor: Wie entsteht eigentlich der Release?
Die Frage aller Fragen an Jon Taylor: Wie entsteht eigentlich der Release?
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Jonathan Taylor erklärt, was der Release ist und warum Sie dafür den Schwung „blocken“ müssen.



Ich werde häufig gefragt, wie eigentlich der Release entsteht. Der Release – also das "Lösen" der Handgelenke kurz vor dem Treffmoment, das für den Katapulteffekt und somit u. a. für die Länge verantwortlich ist. Die Antwort bei einem guten Golfschwung ist einfach: Es ist „The Block“ – das Blocken oder Blockieren. Das ist eine Position im Golfschwung, in der der Körper im Downswing physisch „blockt“. 

Dieses Blocken resultiert aus der nach vorne geneigten Haltung des Körpers in der Ansprechposition kombiniert mit dem Kippen der Hüfte im Downswing. Wenn die Hüfte kippt, kann sie sich nicht viel weiter als 45 Grad drehen, bis sie automatisch stoppt. An diesem Punkt im Downswing dreht der Oberkörper noch etwas weiter und stoppt dann ebenfalls in derselben geneigten Position. Wenn an diesem Punkt somit die Körperrotation geblockt wird, werden die Arme, die Hände und damit der Schläger regelrecht durch den Ball katapultiert. Das ist der Katapulteffekt.

Viele Golfer verhindern dieses Blocken unbewusst, weil sie glauben, dass sie ihre Hüfte bis in die Endposition, also um 90 Grad, ohne Block in einem durch drehen müssen. Damit dies gelingt, strecken sie ihr hinteres Bein – also das rechte bei Rechtshändern. Dadurch wird die rechte Hüfte angehoben, was es ihr ermöglicht, in einem durch zu drehen bis sie in Richtung Ziel zeigt. Diese Position sollte die Hüfte aber nicht erreichen, bevor der Ball getroffen wurde. 

Übung 1


1. Nehmen Sie die Ansprechposition mit vor der Brust überkreuzten Armen ein

Behalten Sie die Neigung der Wirbelsäule bei und drehen Sie so schnell wie möglich in die Block-Position

2. Drehen Sie den Oberkörper und die Hüfte in die Backswing Position

Drehen Sie den Oberkörper und die Hüfte in die Backswing Position

3. Behalten Sie die Neigung der Wirbelsäule bei und drehen Sie so schnell wie möglich in die Block-Position

Übung 1: Nehmen Sie die Ansprechposition mit vor der Brust überkreuzten Armen ein


Übung 2


1. Halten Sie das Griffende mit der linken Hand (als Rechtshänder) und pressen Sie den Schläger gegen Ihre Hüfte. Die rechte Hand hält den Schläger in der Mitte
Übung 2: Halten Sie das Griffende mit der linken Hand (als Rechtshänder) und pressen Sie den Schläger gegen Ihre Hüfte. Die rechte Hand hält den Schläger in der Mitte des Griffs

2. Drehen Sie den Körper so schnell wie möglich in die Block-Position wie abgebildet

Drehen Sie den Körper so schnell wie möglich in die Block-Position wie abgebildet

3. Lassen Sie Ihren rechten Arm sich von den Fliehkräften strecken, sobald der Körper „blockt“. Dieses Gefühl sollten Sie auch beim normalen Schwung spüren: Der Block kreiert den Release

Lassen Sie Ihren rechten Arm sich von den Fliehkräften strecken, sobald der Körper „blockt“. Dieses Gefühl sollten Sie auch beim normalen Schwung spüren: Der Block kreiert den Release

JONATHAN TAYLOR: Der Engländer und GOLF TIME-Buch­autor hat zunächst „The Move“ und schließlich „Swing Simply“ entwickelt, ist Fellow of the English PGA sowie G1 Class Professional der PGA of Germany


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