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Coverstory: 42. Ryder Cup UNSCHLAGBAR
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Der Erfolgsmarsch von Patrick Reed 13.01.2015

Patrick Reed
Patrick und Justine Reed mit dem Siegerpokal der Wyndham Championship 2013.
Patrick Reed strahlt nach seinem Sieg bei der Humana Challenge im Januar 2014.
Patrick Reed nach seinem Triumph bei der WGC-Cadillac Championship im März 2014.
Beim Hyundai Tournament of Champions 2015 feiert Patrick Reed bereits seinen vierten Sieg auf der PGA Tour.
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Kapalua, Hawaii - Patrick Reed heißt der erste PGA Tour-Sieger 2015. Mit seinem Erfolg beim Hyundai Tournament of Champions im Kapalua GC auf Maui holte der 24-Jährige bereits seinen vierten Titel auf der Tour. In den vergangenen 20 Jahren schafften das nur drei ganz Große. Mit geballter Siegerfaust bejubelte Patrick Reed seinen finalen Birdieputt auf dem ersten Extraloch im Play-off gegen Jimmy Walker. Der war das i-Tüpfelchen auf einem fantastischen Finish an Tag 4 des Hyundai Tournament of Champions: Eagle auf der 16, Birdie auf der 18 und der bis dato Führende Walker war abgefangen. Der Rest ist schnell erzählt: Reed ist auf dem ersten Extraloch - die Nummer 18, ein langes Par-5 - mit drei Schlägen auf dem Grün, versenkt anschließend den Birdieputt aus sechs Metern. Walkers Annäherung dagegen schießt über das Grün hinaus, die Siegchancen sind dahin, Kontrahent Reed zum vierten Mal Champion des PGA Tour-Events - mit gerade einmal 24 Jahren. Das schafften in den vergangenen 20 Jahren nur drei ganz große Namen auf der Tour: Sergio Garcia, Rory McIlroy und Tiger Woods. In diese exklusive Liste derer, die vor ihrem 25. Geburtstag vier PGA-Triumphe vorweisen können, reiht sich nun auch der junge Texaner ein. Seinen Durchbruch auf der Tour schaffte Reed im Jahr 2013, seinem dritten als Professional. Bei der AT&T Pebble Beach National ProAm kam er erstmals unter die Top-10. Zwei weitere Top-10-Finishes später, katapultierten den damals gerade 23-Jährigen am 18. August 2013 zu seinem ersten PGA Tour-Erfolg. In einem spannenden Play-off siegte Reed gegen seinen Landsmann Jordan Spieth. Doch 2013 war für den aus San Antonio, Texas, stammenden U.S.-Amerikaner bildhaft betrachtet nur der Rückschwung für 2014. Im vergangenen Jahr nämlich sorgte Reed für gleich zwei Ausrufezeichen. Nummer 1 war sein Sieg bei der Humana Challenge am 19. Januar. Dabei schraubte der 23-Jährige nebenbei den 47 Jahre alten Rekord für die wenigsten Schläge unter Par bei einem PGA Tour-Turnier von -25 auf -27. Das zweite Reedsche Ausrufezeichen 2014 folgte nur knapp zwei Monate später: Bei der WGC-Cadillac Championship siegte er mit einem Schlag vor Bubba Watson und Jamie Donaldson. Damit erreichte Patrick Reed die nächste Bestmarke; als erster Spieler der drei Tour-Siege holt, noch bevor er jemals ein Major gespielt hat. Nach seinem WGC-Triumph auf dem Trump National Doral in Miami, Florida, machte sich der junge U.S.-Amerikaner dann jedoch nicht unbedingt beliebt. "Ich gehöre zu den fünf besten Spielern der Welt", sagte er in einem Statement. Hohn und Spott waren die Folge. Davon unbeeindruckt spielte Reed eine starke Saison, die in seiner Nominierung für den Ryder Cup in Gleneagles, als 8. des FedExCups ein weiteres Highlight in seiner noch jungen Karriere fand. Sein Sieg direkt im ersten Turnier 2015 zeigt, dass er seinen großen Worten von vor zehn Monaten Taten folgen lässt. Zwar ist er in der offiziellen Golf-Weltrangliste derzeit erstmal "nur" in den Top-15 (Position 14). Doch hat der 24-Jährige mit seinem Vorstoß in die illustre Liste derer, die in solch jungen Jahren bereits vier Mal ganz oben auf dem Podest standen, einmal mehr bewiesen, dass er eines der größten Talente im internationalen Golfsport ist. Geht es so weiter wie bisher, zeigt sein Weg eindeutig in Richtung Top-5 der Golfwelt - und vielleicht sogar noch ein Stückchen weiter. © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema: Reed: Champion der Champions


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